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Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung -
Bankdarlehen - Darlehen im Überblick
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ArbeitnehmerdarlehenGeldgeschäfte zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind keine Seltenheit. Das Arbeitgeberdarlehen ist ein häufig gebrauchtes Instrument, um gute und wichtige Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Aber auch der umgekehrte Fall ist denkbar. Natürlich kann auch der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber ein Darlehen gewähren. In der Literatur hat sich bislang noch keine einheitliche Sprachregelung für den Begriff Arbeitnehmerdarlehen durchgesetzt. Immer noch wird darunter auch das klassische Arbeitgeberdarlehen verstanden. Fast man alle Meinungen zusammen, so lassen sich drei verschiedene Formen von Arbeitgeberdarlehen feststellen: Kredite, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gewährt, Gehaltsverzicht der Arbeitnehmer bei finanziellen Engpässen im Unternehmen und alle Formen der
Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmen.
Das Arbeitgeberdarlehen als Form des Mitarbeiterdarlehens macht das Unternehmen zur Bank. Egal ob für den Hausbau, den Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Autos oder auch nur einen kleineren Konsumentenkredit, der Mitarbeiter wendet sich für die Finanzierung nicht an die Bank, sondern an seinen Arbeitgeber. Das macht natürlich nur Sinn, wenn der Arbeitgeber die Kredite zu Vorzugskonditionen, also zu einem günstigen Zinssatz und zu günstigen Tilgungsbedingungen, erhält. Dabei kann der Arbeitnehmer natürlich auch Vorteile bei der Sicherung seines Darlehens in Anspruch nehmen. Unter Umständen verzichtet der Arbeitgeber auf Sicherheiten und lässt sich stattdessen einen Arbeitsvertrag mit entsprechend langjähriger Kündigung unterschreiben.
Auf der anderen Seite ist natürlich auch folgende Situation denkbar. Das Unternehmen kommt aufgrund von Forderungsausfällen in eine Liquiditätskrise. Der Kontokorrentrahmen bei der Hausbank des Unternehmens ist ausgeschöpft. Die Bank verlässt sich auch nicht auf Zusagen des Unternehmens, dass aufgrund von aktuellen Aufträgen in Kürze mit Zahlungseingängen zu rechnen ist. Eigentlich müsste das Unternehmen jetzt Insolvenz anmelden mit der Konsequenz, dass alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren können. In dieser Situation kann ein Darlehen der Arbeitnehmer für den Arbeitgeber helfen. So können die Arbeitnehmer auf ihr Gehalt verzichten oder dieses für einen bestimmten Zeitraum dem Arbeitgeber stunden. Dadurch tragen die Arbeitnehmer selbst natürlich auch zur Sicherheit ihrer Arbeitsplätze bei.
Die Liquidität des Unternehmens wird verbessert. Denkbar ist auch, dass das Unternehmen Beteiligungen an die Mitarbeiter verkauft und so für neue Liquidität sorgt. Auch das ist eine Art des Arbeitnehmerdarlehens. So können die Mitarbeiter Personalobligationen zeichnen, die ihnen zu Vorzugskonditionen gewährt werden. Natürlich ist es auch möglich, dass die Mitarbeiter ihrem Unternehmen oder dem geschäftsführenden Gesellschafter beziehungsweise Inhaber ein förmliches Darlehen gewähren. Sie tragen dann aber auch das Risiko, das Geld nicht zurück zu erhalten. Wird ein solches Mitarbeiterdarlehen gewährt, weil sonst die Insolvenz des Unternehmens droht, dann kann der Mitarbeiter im Falle eines Verlustes des Darlehens, die ihm dadurch entstehenden Kosten als Werbungskosten geltend machen.
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