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Baufinanzierung für den Hauskauf

Die eigenen vier Wände sind für eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe in der Bundesrepublik ein wichtiger Bestandteil der Alterssicherung. Im Zuge des mittlerweile geplatzten Booms auf dem internationalen Immobilienmarkt zogen auch in Deutschland die Immobilienpreise an. Schon ...



machte das geflügelte Wort, wonach die Immobilie sich allmählich zur Mobilie entwickle die Runde.

Investoren kauften im großen Stil private und gewerbliche Immobilien auf, um sie dann weiter zu verkaufen und einen kurzfristigen Gewinn zu realisieren. Immobilienfonds fanden reihenweise Zulauf. Heute hat sich das Bild gewandelt. Die eigenen Wände werden nicht mehr nur als Vermögenswerte betrachtet, die versilbert werden können, sondern auch als sicherer Altersruhesitz, für den keine Miete zu zahlen ist. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Familien für das selbst genutzte Eigenheim als Altersvorsorge.

Als erste Aufgabe gilt es, die Baufinanzierung für den Hauskauf zu planen. Die Generation der Erben verfügt häufig über einen festen Grundstock an Eigenkapital. Darüber hinaus müssen aber noch Fremdmittel aufgenommen werden. Bei der Baufinanzierung für den Hauskauf ist ganz entscheidend, über welchen Zeitraum die Immobilie finanziert werden soll. Bei der gängigen Finanzierung über ein Hypothekendarlehen mit einer anfänglichen Tilgung von einem Prozent ...



muss ein Zeitraum von 30 Jahren einkalkuliert werden. Wer sich aber erst im Alter von 50 Jahren dafür entscheidet, ein Haus zu kaufen, muss sicherlich mit höheren Tilgungsraten rechnen oder vermehrt auf Bausparverträge setzen. Beides hat natürlich Konsequenzen. Sowohl höhere Tilgungsraten als auch ein vermehrter Anteil von Bausparverträgen haben bei der Baufinanzierung für den Hauskauf eine höhere monatliche Belastung zur Folge.

Wie in vielen anderen Lebenssituationen ist deshalb auch beim Hauskauf, das Wünschenswerte mit dem Machbaren zu kombinieren. Natürlich sollte man sich nur ein Haus kaufen, wenn damit auch weitestgehend die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden können. In Bezug auf Lage, Größe und Ausstattung des Hauses sind hier nur wenige Kompromisse möglich. Auf der anderen Seite setzt das zur Verfügung stehende Nettoeinkommen bei der Baufinanzierung für den Hauskauf der Höhe der monatlich zu leistenden Raten eine Grenze. Es muss hier ein Mittelweg gefunden werden.

Notfalls müssen auch alternative Wege bei der Baufinanzierung für den Hauskauf geprüft werden. Denkbar sind günstige Darlehen vom Arbeitgeber oder noch günstigere Finanzierungen über private Geldgeber, zum Beispiel von Freunden oder Verwandten. So lassen sich bei einem vertraglich geregelten Verwandtschaftsdarlehen natürlich gegenüber der Bankfinanzierung alle Verwaltungs- und Sicherungskosten sparen. Zudem lassen sich hier die Zinsen variabel vereinbaren. Hauptsache die Verzinsung des geliehenen Geldes bewegt sich oberhalb des aktuellen marktüblichen Guthabenzinses. Dieser liegt dann aber immer noch deutlich Zinsen, die für Immobilienkredite zu zahlen sind.



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