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Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung -
Baufinanzierung - Informationen A-Z
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Der Weg zum BaudarlehenNur wenige Bauwillige können die Finanzierung ihres Hauses quasi aus der Portokasse zahlen. Wenn das vorhandene Eigenkapital nicht ausreicht, ist eine Fremdfinanzierung gefragt. Der Weg zum Baudarlehen kann dabei sehr steinig sein. Im Prinzip bieten sich hier zwei Möglichkeiten an.
Auf der einen Seite das Bauspardarlehen und auf der anderen Seite der Hypothekenkredit. Der Weg zum Baudarlehen aus dem Bausparvertrag setzt eine langfristige Planung voraus. Im Regelfall muss der Bausparvertrag erst bis zur Mindestansparsumme angespart werden. Je nach Tarif ist das frühestens nach drei Jahren der Fall.
Wer kurzfristig über den Kauf einer Immobilie nachdenkt, nutzt deshalb den Hypothekenkredit als Baudarlehen seiner Wahl.
Die alte Weisheit, drum prüfe, wer sich ewig bindet, gilt ganz besonders auch für die Wahl des finanzierenden Instituts beim Baudarlehen. Denn nicht immer ist hier das Institut mit dem niedrigsten Zinssatz auch das Günstigste. Der Weg zum Baudarlehen sollte am Anfang immer zur Hausbank führen. Hier ist der Bauwillige als Kunde bekannt. Es bestehen oft langjährig gewachsene Beziehungen. Der Finanzberater der Immobilienabteilung legt in der Regel Wert auf eine solide Beratung und sucht nicht den Vertragsabschluss um jeden Preis. Natürlich kann die Hausbank nicht mit aggressiven Zinsangeboten von Direktbanken oder Versicherungen, die rein über das Internet agieren, mithalten.
Sicher ist ein halbes Prozent mehr oder weniger Zinsen über die gesamte Laufzeit gerechnet viel Geld. Mit der Anonymität dieser Banken sind aber auch Nachteile verbunden. Sollte der Bauwillige wirklich einmal in Zahlungsschwierigkeiten kommen, kann er hier keine Nachsicht erwarten. Mit dem Vertragsabschluss unterwirft sich der Kunde hier meist zu 100 Prozent der Zwangsvollstreckung. Beim ersten Zahlungsverzug kommt die Immobilie dann im wahrsten Sinne des Wortes unter den Hammer. Demgegenüber kann der Kunde mit seiner Hausbank auch bei auftretenden Zahlungsschwierigkeiten reden. Auch muss nicht der gesamte Kreditbetrag der Zwangsvollstreckung unterworfen werden.
Wie geht der Weg zum Baudarlehen weiter? Der Bauwillige lässt seine Kauf- oder Bauunterlagen von der Bank prüfen. Diese bestimmt dann einen maximalen Beleihungswert des Objekts. Der Weg zum Baudarlehen führt selbstverständlich auch über Verhandlungen. Gut ist es, auch alternative Angebote von anderen Instituten anzufordern und der Hausbank vorzulegen. Auf diese Weise lässt sich noch das eine oder andere Zehntelprozent Zinsen sparen. Verhandelt werden sollte auch über die Höhe der möglichen Sondertilgungen und eventuelle Anschlussfinanzierungen. Darüber hinaus muss der Kreditkunde zum Beispiel beim Hauskauf nachweisen, dass eine Feuerversicherung besteht und in manchen Fällen zusätzlich zur Eintragung der Grundschuld im Grundbuch auch noch eine Risikolebensversicherung abschließen.
Der Weg zum Baudarlehen endet schließlich mit der Auszahlung der Darlehenssumme. Gerade in jüngster Zeit ergeben sich für Bauwillige gute Chancen für erfolgreiche Verhandlungen mit der Hausbank. Die Zahl der Immobilienfinanzierungen ist rückläufig. Viele Kunden misstrauen den Banken und befürchten, dass die Forderungen aus ihrem Kreditvertrag von der Bank an Dritte verkauft werden. Tritt dieser Fall ein, so muss der Kunde befürchten, dass der neue Gläubiger unter Umständen den Kreditvertrag kündigt und sein Geld zurückfordert. Der Weg zum Baudarlehen kann sich dann ganz schnell als Sackgasse entpuppen. Deshalb sollte in den Beratungsgesprächen auch der Forderungsverkauf angesprochen werden. Manche Banken geben ihren Kunden sogar eine schriftliche Bestätigung über den Verzicht auf den Forderungsverkauf.
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