Obst aus dem eigenen Gärtchen

Photocase / Ro(Bild: Photocase / Ro) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät beim Einkauf von Lebensmitteln zu beachten, dass manche Produkte zum Teil bedenkliche Zusatzstoffe enthalten. Wie der BUND weiter erläutert, stünden verschiedene Zusatzstoffe im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden, wie beispielsweise Schwefeldioxid (E 220), dass etwa als Antioxidationsmittel eingesetzt wird, um beispielsweise Verfärbungen bei Trockenobst zu verhindern. Leider kann dieser Stoff die Ursache für Kopfschmerzen sein oder Anfälle bei Asthmatikern auslösen. Aber nicht nur aus diesem Grund ist es besser auf Obst aus dem eignen Garten zu setzen, sondern einfach auch deshalb, weil es frischer ist und somit besser schmeckt. Dafür ist auch nicht immer ein großer Garten erforderlich, manche Obstsorten haben nämlich gar keinen so hohen Platzanspruch.

Auch im kleinen Reihenhausgarten gedeihen Johannis- oder Stachelbeeren sehr gut. Sie lassen sich auf Wunsch auch als Grundstücksbegrenzungen einsetzen, von denen die beiden benachbarten Familien profitieren können.

Ans Haus geschmiegt

Aus den Beeren des Holunderstrauches kann man leckeren Saft herstellen und wer mag kann diesen zu Holunderbeeren-Gelee verarbeiten. Holunder oder auch Holler, wie er auch genannt wird, wächst gerne in der Nähe von Hauswänden und ist recht pflegeleicht. Um Hauswände mit Nachobst zu begrünen eignen sich beispielsweise auch Weintrauben beziehungsweise Physalis, die auch unter dem Namen Anden- oder Kapstachelbeere bei Gärtnern bekannt ist.

Leckerer Blickfang

Selbst im kleinen Garten muss man nicht auf Kirschen oder Äpfel verzichten. Niedrig wachsende Kirschbaumsorten, die aus Züchtungen des Erwerbsanbaus hervorgegangen sind, bringen auch auf wenig Platz einen hohen Ertrag. Praktisch an diesen Zwergkirschbäumen ist neben dem geringen Platzbedarf auch die leichtere Ernte – die Leiter kann im Schuppen bleiben – sowie der Schutz vor Vögeln, die sich an den saftigen Steinfrüchten laben wollen. Schließlich kann man über so einen kleineren Baum viel einfacher ein Netz spannen. Äpfel und zum Teil auch Birnen sind als Säulenobst mitunter sogar für den geräumigen Balkon geeignet und dienen gleichsam auch als ansprechende Dekoration.

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