Garten

Tomaten: Lieblingsgemüse der Deutschen

Schonschek(Bild: Schonschek) Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) in Bonn kürzlich mitteilte, hat der Pro Kopf Verbrauch frischer Tomaten in Deutschland im vorigen Jahr einen Rekordwert erreicht, der Pro Kopf Verbrauch betrug 7,8 Kilogramm und stieg im Vergleich zu 2006 um mehr als 200 Gramm an. Gerade im Sommer passen die runden, roten Früchte gut in den Speiseplan, weil die Schlankmacher mit gerade einmal 17 Kilokalorien pro 100 Gramm zu Buche schlagen.

Die beliebte Sommerfrucht enthält einen hohen Gehalt an Folsäure, Vitamin C, Kalium, Calcium, Magnesium darüber hinaus enthalten Tomaten auch Vitamin E und Niacin. Wertvoll sind auch die die sekundären Pflanzenstoffe wie etwa die Carotinoiden und wegen seiner Schutzwirkung im Körper macht der rote Tomatenfarbstoff Lycopin von sich Reden.

Freilandsorten

Am besten schmecken die gesunden Früchte natürlich frisch aus dem eigenen oder auch aus Mutters Garten. Da aber nicht jeder Gärtner ein Gewächs- oder Tomatenhaus hat – die Pflanze mag es ja nicht so gerne, wenn sie von oben beregnet wird – befassten sich die Agrarwissenschaftler im Department für Nutzpflanzenwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen mit der Fragestellung, welche Tomatensorten sich besonders für den Anbau im Freien eignen. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Dreschflegel wurde neben der Züchtungsmethodik und Feldresistenz gegen Pilzbefall außerdem die Entwicklung neuer Sorten untersucht. Ausgewählt wurden schließlich zehn Freiland-Sorten die sich durch ihre Robustheit und ihren Geschmack sowie auch durch ihre Erntesicherheit im Garten wie auf dem Balkon überzeugen. Da sie recht resistent gegen Pilz-Infektionen sind und sogar in ‚   ungünstigen Lagen Früchte hervorbringen sind die Wildtomatensorten Rote Murmel und Golden Currant für den ökologischen Freilandanbau sehr gut geeignet. Wer mehr über das aktuelle Sortenspektrum und den Anbau von Wildtomaten sowie den Forschungs- und Versuchsbetrieb der Georg-August-Universität erfahren möchte, der kann dies am 16. August 2008 im Rahmen des Besuchstags auf dem Klostergut Reinshof südlich von Göttingen tun. Alternativ kann man zum Thema “Wildtomaten” auch die entsprechende Webpage des gemeinnützigen Vereins Dreschflegel unter www.dreschflegel-saatgut.de/info-sorten/fruchtgemuese/wildtomate.php besuchen oder sich im Forum von Hausgarten.net über Wissenswertes rund um die Tomate informieren.

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  1. [...] der Universität Göttingen beschäftigen sich daher mit verschiedenen Fragen rund um dieses beliebte Gemüse. So möchten die Forscher etwa herausfinden, welche Tomatensorten sich für den Anbau im Freiland [...]

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