Sind die Äpfel schon reif?

Photocase / robert.n(Bild: Photocase / robert.n) Jetzt im August reifen die ersten Apfelsorten heran, wie zum Beispiel Summerred, Discovery oder Delbarestivale. Wenn die Kerne braun sind, dann sind die leckeren Früchte reif. Aber jeden Apfel aufzuschneiden, um zu prüfen ob dieser auch wirklich reif ist macht keinen Sinn. Deshalb kann wer in Anbetracht seines üppig bestückten Apfelbaumes sich nicht ganz sicher ist, ob die knackigen Früchte schon reif sind, dies viel einfach prüfen.

Dazu braucht man den Apfel nur etwas anheben und um 90 Grad drehen. Lässt er sich dabei leicht vom Ast lösen, dann ist der Apfel reif und somit passende Zeitpunkt für die Ernte angebrochen. Bei der Apfelernte soll aber der Stiel an der Frucht bleiben, denn so lassen sich die Früchte länger lagern. Manche, vorwiegend die früheren, Sorten wie etwa Alkmene, Gravensteiner, James Grieve oder Klarapfel eignen sich nicht für eine Lagerung, da sie meist nur eine kurze Genussreife aufweisen. Und eigentlich verputzt man die frühen Sorten am liebsten gleich. Doch wenn der der Baum reichlich Früchte trägt, dann schafft man dies alleine mit dem Frischverzehr nicht. Zur Lagerung geeignet sind vor allem spät reifende Sorten. Für Lageräpfel gilt es darauf zu achten, dass Früchte weder Apfelschorf oder Stippigkeit aufweisen. Sind die Äpfel nur leicht davon befallen, dann kann man sie zwar trotzdem verzehren oder zu Most, Mus oder Kompott verarbeiten, zum Lagern eignen sich diese allerdings nicht. Generell sollte Äpfel nicht zusammen mit anderen Obst- oder Gemüsesorten gelagert werden.

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