Mehr als nur eine Grundstückbegrenzung: Der Energiezaun

pixelio.de / Gitti(Bild: pixelio.de / Gitti) Ein Energiezaun lässt sich wie ein ganz normaler Gartenzaun als Grundstückbegrenzung verwenden. Es besteht wie üblich auch die Möglichkeit diesen aus übereinander verflochtenen schwarzen Rohren bestehenden Zaun mit Rankgewächsen wie etwa Clematis, Wildem Wein oder anderen Kletterpflanzen zu begrünen. Neben dem Energiezaun sind auch noch abgewandelte Formen wie beispielsweise Dach- und Flachdachabsorber möglich. Bei all diesen Energiegewinnungsformen handelt es sich um Alternativen zu Wärmepumpen.

Dies ist vor allem dort sinnvoll, wo die Erschließung der üblichen Wärmequelle für Erdwärmenutzung nicht möglich ist. Dies kann sowohl durch zu teure Bohrungen oder auch durch Verbote im Wasserschutzgebiet begründet sein. Schon in den 1980er Jahren hat man Energiekegel als Energiequellen genutzt. Diese Absorbertechnik wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Nun haben sie einen Stand erreicht, der sich sehen lassen kann. Der Energiezaun liefert dank des solaren Absorbersystems auch im Winter genügend Energie und arbeitet zudem geräuschlos, weil kein Ventilator benötigt wird. Während eine Außenluft-Wärmepumpe immer nur die tatsächliche Außentemperatur als Wärmequelle nutzen kann, lassen sich mit den schwarzen Absorberrohren des Energiezauns an sonnigen Tagen selbst bei Minustemperaturen solare Gewinne einfahren.

Empfehlenswert ist es den Energiezaun zu einem bestimmten Prozentsatz in das Erdreich einzugraben, so dass man dadurch eine Pufferzone für die Nachtstunden schaffen kann. An sonnigen Tagen wird der oberirdische Teil des Energiezauns wieder aufgeladen. Im Vergleich zur Luft-Wasser-Wärmepumpe erreicht bei einer gleichzeitig deutlich geringeren Investition der Energiezaun im Jahresdurchschnitt einen besseren Wirkungsgrad. Für die Verrohrung müssen nur einzelne schmale Gräben ausgehoben werden, so dass man sich aufwendige Erdarbeiten im Garten sparen kann.

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