Garten kreativ: Trittplatten selber herstellen

pixelio.de / bernhard_pixler(Bild: pixelio.de / bernhard_pixler) Haus- und Grundstücksbesitzer können ihre kreativen Talente in vielerlei Hinsicht ausleben. Wie wäre es denn mal mit selbstgemachten Trittplatten für den Garten? Weil so etwas nicht jeder hat erntet man – wenn das Projekt gelingt – mit Sicherheit neugierige Blicke oder gar lobende Kommentare von Nachbarn, Freunden und Bekannten.

Was man braucht

Neben ein wenig künstlerischem Talent etwas handwerklichem Geschick benötigt man zur Herstellung von Gartentrittplatten noch ein paar Materialien und Werkzeuge. Als erstes sind natürlich die Ausgangsmaterialien Zement, Kies beziehungsweise Sand und Wasser notwendig. Des Weiteren braucht man auch Gießformen, Eimer, Bohrmaschine mit Farbenquirl, Latten, Stampfer und Glättkelle. Für mehr Individualität sollte man noch je nach Geschmack Kiesel- oder Glassteine, Bruchkeramiken, Betonfarbe und oder auch große feste Blätter mit schönen Maserungen bereit halten.

Vorgehenswiese

Sinnig ist es eine Schalung herzustellen, in welcher gleich mehrere Platten gleichzeitig hergestellt werden können. Als Untergrund kann man beispielsweise Schaltafeln benutzen, worauf entsprechend der Plattengrößen Rahmen aus Latten angebracht werden. Damit die Betonmischung nicht zu dünn wird, sollte man das Wasser nach und nach zugeben. Danach gibt man den Beton in die Giesform und sollte die Masse mit einem Stampfer gut verdichten. Überflüssigen Beton zieht man mit einer geraden Latte an der oberen Kante des Rahmens ab, so dass sich eine gerade Oberfläche bildet. Um zu verhindern, dass größere Kiesel keine Löcher reißen, bewegt man beim Abziehen die Latte hin und her. Fehlt danach an einzelnen Stellen Beton füllt man diesen dort nach und verdichtet erneut. Anschließend kann man sich an die Feinarbeit begeben und mit Hilfe einer Glättkelle die Oberfläche mit kreisförmigen Bewegungen ebnen.

Rezept

Ein Rezept für einen feinen Leichtbeton namens “hobbytong” findet man bei der WDR-Hobbythek unter www.hobbythek.de/dyn/16657.phtml.

Mehr Individualität

Den letzen Schliff erhalten die Trittplatten durch die Dekoration mit den Fundsteinen, Bruchkeramiken oder auch durch Blatt- beziehungsweise sonstige Pflanzenabdrücke. Letztere müssen natürlich bevor der Beton fest wird wieder entfernt werden. Alternativ kann man natürlich auch oberflächlich andere Muster in die Platten ritzen. Schließlich sollen die Trittplatten vor allem im Garten auch bei feuchtem Wetter eine gewisse Rutschfestigkeit aufweisen. Nach circa 48 Stunden können die Platten vorsichtig ausgeschalt werden, jedoch sollten diese bis der Beton wirklich hart ist vorsichtig gelagert werden damit sie nicht brechen.

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