Pflanzenaquarium: Der etwas andere Garten im Wohnzimmer
(Bild: pixelio.de / R.Schütz) Gärtnern macht Freude und gehört zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen. Schließlich kann man beim Gärtnern einen Ausgleich zum oftmals anstrengenden Berufsalltag finden. Doch nicht jeder Pflanzenfreund hat das Glück einen Balkon geschweige denn Garten zu haben. Eine prima Alternative dazu sowie auch zu klassischen Zimmerpflanzen kann auch ein Pflanzenaquarium sein.
Wie der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e.V. (VDA) erklärt, stehen dabei die Pflanzen im Vordergrund und Fische werden hierbei nur in Maßen eingesetzt. Dadurch ergeben sich natürlich deutliche Unterschiede in der Einrichtung. Zum einen benötigen Pflanzen mehr Licht als Fische. Der VDA empfiehlt für ein Pflanzenaquarium außerdem eine Bodenheizung, speziellen Bodengrund und eine CO2-Düngeanlage.
Damit die erste Einrichtung des Unterwassergartens klappt, sollte man einige Tipps beherzigen. Niedrige Pflanzen sollte so eingesetzt werden, dass sie nicht durch hohe Pflanzen beschattet werden. Damit alle Pflanzen genug Licht bekommen ist es ratsam, wenn man sich vorher eine Skizze macht, wie das Aquarium später aussehen soll. Bei Bedarf kann man auch eine Terrasse oder eine leichte Schräglage einplanen. Zur Dekoration können verschiedene Holz- und Steinelemente verwendet werden.
Die Zierfische, die in den Aquagarten einziehen dürfen sollten nicht nur an die Lebensbedingungen der Pflanzen angepasst sein, sondern sie sollten darüber hinaus weder im Boden wühlen noch die vorhandenen Pflanzen fressen.
Genau wie ein anderes Aquarium benötigt auch ein Unterwassergarten regelmäßige Pflege. Damit man lange Freude an seinem Pflanzenaquarium hat, gehören zu den grundlegenden Pflegemaßnahmen neben dem Teilwasserwechsel auch die Reinigung der Scheiben sowie das Entfernen von Algen. So bleibt alles im grünen Bereich.