Kürbisse richtig ernten und lagern

pixelio.de / Maria Lanznaster(Bilder: pixelio.de / Maria Lanznaster) Langsam aber sicher naht der Herbst und mit ihm bricht auch die Zeit der Kürbisernte an. Ich selbst freue mich immer wieder, wenn ich die kräftig farbigen Früchte auf Feldern oder auch im Supermarkt entdecke. Wer selbst Hand angelegt und die leckeren Herbstfrüchte im eigenen Garten angebaut hat fragt sich womöglich, worauf man bei der Kürbisernte und -lagerung achten sollte?

pixelio.de / Maria LanznasterWährend man kleinere Kürbissorten schon seit ein paar Wochen ernten kann, kommt die Zeit für die größeren Sorten erst noch. Diese können etwa ab Ende September und Mitte Oktober geerntet werden. Aber natürlich hängt der Erntezeitpunkt auch ein wenig vom Pflanzzeitpunkt sowie der Witterung ab. Ob eine Frucht wirklich erntereif ist, kann man überprüfen, indem man auf den Kürbis klopft. Wenn er dabei hohl beziehungsweise dumpf klingt, der Stiel trocken ist und die Schale nicht mit den Fingernägeln eingeritzt werden kann, dann kann die Herbstfrucht geerntet werden. Beim der Ernte sollte man außerdem darauf achten, dass der Stiel nicht abbricht. Deshalb empfiehlt es sich den Kürbis an den Ranken mit einem scharfen Messer oder noch besser mit einer gut geschliffenen Gartenschere abzuschneiden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Kürbis gelagert werden soll, weil es durch einen abgebrochenen Stiel schneller zu Fäulnis kommen kann. Ähnlich verhält es sich mit eingetrockneten Blütenansätzen, auch diese lässt man einfach an der Frucht dran. Das sieht zudem auch noch dekorativ und natürlich aus!

Zur Lagerung ist eine Temperatur von etwa 10 Grad Celsius empfehlenswert. Generell gilt, dass je mehr warme, trockene Tage der Kürbis im Freien gedeihen konnte, umso länger lässt er sich lagern. Früchte, die man wegen allzu kaltem und feuchtem Wetter vorzeitig pflücken musste, sollte man vor der Lagerung an einem warmen Platz nachreifen lassen.

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