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Die Wald-Kiefer wurde zum ‘Baum des Jahres 2007′ gewählt

baum-des-jahres.de(Bilder: baum-des-jahres.de) In diesem Jahr hat das Berliner Kuratorium ‘Baum des Jahres’ die Wald-Kiefer (Pinus sylvestris L.) gewählt. Damit möchte die Kommission auf die vom Aussterben bedrohten Baumarten hinweisen. Das Kuratorium setzt sich aus über 20 Naturschutz- und Umweltverbänden zusammen und ruft mit der seit 1989 stattfindenden jährlichen Aktion zu einem bewussteren Umgang mit den Bäumen in unsere Heimat auf.

Im Volksmund wird die Wald-Kiefer auch als Föhre, Forche oder Kienbaum bezeichnet. Die Kiefer ist die zweithäufigste Baumart in Deutschland und zählt zu den schönsten immergrünen Baumarten, vorausgesetzt sie hat genügend Platz, um sich zu entwickeln und wird nicht dicht an dicht mit anderen Exemplaren ihrer Art in großflächiger Monokultur gehalten. Diese Baumart wurde durch den Menschen zwar großflächig angepflanzt, doch von ihrer Natur her ist die Kiefer eigentlich eher konkurrenzschwach und eher ein Solitärbaum. Ein typisches Merkmal der Wald-Kiefer ist, dass die Form der Baumkronen sehr unterschiedlich ausfallen, wenn sie nicht in der Reinkultur mit weiteren gleichaltrigen Exemplaren aufwächst. Richtig erholsam und befreiend kann es sein, wenn man durch einen Kiefernwald streift. Denn nicht nur die fuchsroten Stämme und das herrliche Grün der Nadeln, sondern auch der würzige Geruch sind Anregung für die Sinne. Bei Exemplaren, die an der Küste oder im Hochgebirge wachsen, flachen die Kronen durch den ständigen Windeinfluss einseitig ab, man spricht dann von Windflüchtern. Dafür gibt es sogar ein recht prominentes Beispiel, nämlicher der Windfllüchter am Leuchtturm auf der Insel Hiddensee, der oft beim Wetterbericht des Norddeutschen Rundfunks im Hintergrund zu sehen ist. Wald-Kiefern brauchen viel Licht und sind deshalb konkurrenzschwach. Diese Baumart wird auch als Überlebenskünstler bezeichnet, weil ihre Stärke darin liegt, sich sowohl auf Freiflächen als auch an Extremstandorten, wie zum Beispiel sehr armen, trockenen Sandböden, Felsen oder an Moorrändern anzusiedeln. Dank ihrer tiefgehenden Wurzeln ist die Kiefer ein sehr standfester Baum. Die Kiefer kommt wie keine andere Baumart mit wenig Wasser und Erde aus. So kann ein Exemplar, das seit 50 Jahren in einer Felsspalte wächst oft nur eine Höhe von 50 Zentimetern aufweisen. Ein natürlicher Bonsai also.

baum-des-jahres.deWegen ihres schönen Holzes ist die Wald-Kiefer auch eine wichtige Nutzpflanze. Vor allem in der norddeutschen wie auch in der ost-/nordeuropäischen Forstwirtschaft ist diese Baumart weit verbreitet. Denn das Holz der Wald-Kiefer ist ein beliebter Möbelrohstoff. Kiefernholz wird aber nicht nur in der Möbelverarbeitung verwendet, sondern dient auch als Konstruktionsholz im Innen- und Außenbereich beispielsweise für Gartenmöbel, Türen, Fenster, Treppen oder Fußböden. Daneben werden Kiefernölextrakte als Badezusätze, Saunaaufgüsse sowie auch gegen Erkältungskrankheiten und Halsbeschwerden angewandt. Und der warm leuchtende Bernstein der auch als ¢â‚¬Å¾Gold des Nordens ¢â‚¬Å“ bezeichnet wird besteht aus dem erhärteten Harz von Kiefern, die vor 50 Millionen Jahren wuchsen.

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  1. [...] Baum nicht in Heizungsnähe aufgestellt werden. Ob man sich allerdings nun für eine Tanne, Fichte, Kiefer oder Douglasie hängt ganz vom persönlichen Geschmack und den individuellen Bedürfnissen ab. [...]

  2. [...] ist eine Kiefer (Pinus sylvestris). Warum sollte man denn mal nicht in diesem Jahr, in dem die Waldkiefer der Baum des Jahres ist, diesen urwüchsigen und lange frisch bleibenden Baum als Christbaum [...]

  3. [...] sich Wacholder gut für die Stadt. Im Garten passt er gut zu Birke, Eberesche, Ginster, Heidekraut, Kiefer, Königskerzen, Nelken, Thymian und Wildrosen. Weil schnittverträglich, eignet sich Wacholder für [...]

  4. [...] sein sollte. Besiedelt werden insbesondere gut belichtete Standorte wie Heiden, lichte Eichen- und Kiefernwälder sowie magere Stellen am Wegrand oder [...]

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