Garten

Herbstzeit gleich Pflanzzeit

PdM(Bild: PdM) Jetzt im Herbst kann man im Garten noch einmal so richtig den Spaten schwingen, denn Herbstzeit bedeutet auch Pflanzzeit. Gehölze, Stauden und Gräser werden gesetzt bevor die Natur sich in die Winterruhe verabschiedet. Außerdem sollte man jetzt auch an das kommende Frühjahr denken und die einen oder anderen Blumenzwiebeln in die Erde stecken.

Hobbygärtner die gerne einen üppig blühenden Garten haben wollen, haben jetzt die Gelegenheit gezielt Veränderungen für das nächste Gartenjahr in Angriff zu nehmen. Dafür ist es wirklich prima, dass jetzt das Angebot an Stauden, Gehölzen und Blumenzwiebeln besonders groß ist. Chrysantheme, Sonnenbraut (Helenium) und Mädchenauge (Coreopsis) leuchten nun aus Töpfen und Containern. Stauden und Gehölzen, welche man jetzt in die noch warme Gartenerde pflanzt, gibt man die Chance viele kleine Wurzeln zu bilden. Werden winterharte Pflanzen jetzt gesetzt, dann können sie im nächsten Frühjahr umso kräftiger werden und mit einer üppigen Blätter- und Blütenfülle aufwarten.

Bevor man wurzelnackte Pflanzen in die Erde gibt, sollte man ihnen ein gründliches Wasserbad gönnen. Für ein neues Gehölz muss man ein ausreichend großes Pflanzloch ausheben. Anschließend lockert man den Grund der Grube. Ehe man den neuen Gartenbewohner in das Loch gibt, ist es ratsam bei wurzelnackten Pflanzen die Wurzeln ein wenig zurück zu schneiden sowie auch die ƒste etwa um ein Viertel zu kürzen. Dann erst wird die Pflanze ausgerichtet und eingeschlämmt. Es wird also die Hälfte der ausgehobenen Erde eingefüllt und dann gewässert, wobei man dabei die Pflanze ein bisschen bewegt, so dass sich Hohlräume schließen können. Dann füllt man den Rest mit guter Erde auf und drückt diese sorgfältig fest. Dann bekommt der Gartenneuling noch einen weiteren Schuss Wasser. In der ersten Woche nach der Pflanzung sollte sie täglich ein wenig gegossen werden.

Sollen jetzt Rosen neu gepflanzt werden, wofür der Herbst ebenfalls ein guter Zeitpunkt ist, dann gilt es auch hier einiges zu beachten. Ein wurzelnackter Stock verbringt einen Tag im Wasserbad bevor er in einen gut gelockerten Gartenboden kommt. Außerdem sollte man vor dem Einpflanzen verletzte und abgestorbene Wurzeln entfernen. Die Königin der Blumen bevorzugt einen humosen, sandigen Lehmboden. Beim Einsetzen sollte man darauf achten, dass sich die Veredelungsstelle der Rose ungefähr fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche befindet.

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