Grünabfall selber kompostieren

pixelio.de / Rainer Sturm(Bild: pixelio.de / Rainer Sturm) Jetzt sind sie wieder in den Städten aufgestellt die Behältnisse in welchen das Laub gesammelt wird. Wer einen eignen Garten hat und nicht nur den angrenzenden Bürgersteig fegen muss, kann natürlich seine Gartenabfälle auch selbst kompostieren. Jetzt fällt neben dem Grünabfall durch Rückschnitte auch insbesondere Laub an. Damit kann man neuen Kompost ansetzen, was sich wirklich lohnt, denn darind sind jede Menge wertvoller Humusstoffe enthalten.

Fast alle Gartenabfälle kann man in den Komposter geben. Vorausgesetzt wird dass diese  nicht gespritzt und frei von Krankheiten sind. Nicht auf den Komposthaufen sollte man samentragendes Unkraut und Pilze geben. Ratsam ist es Laub und Grasschnitt erst etwas antrocknen zu lassen, ehe man es auf den Kompost gibt. Erlaubt sind auch Küchenabfälle wie etwa Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder Teeblätter. Der Nährstoffgehalt ist umso reichhaltiger, je vielfältiger die Zusammensetzung des natürlichen Düngers ist. Grünabfall wie Äste und Heckenschnitt sollte man vorher häckseln und abwechselnd mit feinem organischem Material wie Obst- und Gemüseabfällen schichten.

Etwas aufgeräumter im Garten wirkt natürlich anstelle eines Komposthaufens ein Komposter. In Bau- und Gartenmärkten werden solche Behältnisse aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Kunststoff oder auch Metall angeboten. Es gibt offene aber auch isolierte Komposter mit Deckel. In einem offenen Komposter verkürzt sich die Verrottungszeit ein wenig im Vergleich zur normalen Kompostierung. Wichtig ist, dass man beim Komposter nach ein paar Monaten eine Umschichtung vornimmt, damit eine gleichmäßige Kompostierung erzielt werden kann. In einem geschlossenen Komposter geht es noch schneller voran. Aus diesem kann man wegen der guten Isolation meist schon nach einem halben Jahr den selbst gemachten Dünger holen. Außerdem bleiben beim verschließbaren Thermokomposter unerwünschte Gäste wie Ratten oder streunende Katzen fern und benötigen meist weniger Platz. Diese Variante ist allerdings, wenn sie falsch befüllt wird, anfälliger vor Fäulnis und Staunässe. Aus diesem Grund ist hierbei auf eine ausgewogene und gut gemischte Kompostzusammensetzung zu achten, das heißt es sollte mit ausreichend Strukturmaterial wie Häckselgut und Strauchschnitt befüllt werden.

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