Viel Platz trotz kleiner Räume

pixelio.de / Rainer Sturm(Bild: pixelio.de / Rainer Sturm) Kleine Wohnräume müssen, wenn sie optimal eingerichtet werden nicht unbedingt überfüllt wirken. Vor allem in Großstädten sind Immobilien oft teuer und knapp. Wer den Platz in der knapp bemessenen Wohnung gut strukturiert, behält trotz der Enge immer noch genügend Freiraum.

Viel Platz nach oben

In kleinen Altbauwohnungen, die oftmals eine Deckenhöhe von etwa 3,20 Meter aufweisen, kann ein Hochbett eine Platzsparende Alternative zur sonst typischen Schlafgelegenheit sein. Der Platz unter dem Bett kann etwa als Arbeitsplatz oder auch als Wohnbereich eingerichtet werden. Wer nicht so hoch hinaus schlafen möchte, kann stattdessen auch eine zweite Ebene einziehen, um diese als Stauraum zu verwenden. So lassen sich noch dazu Heizkosten sparen.

Gut verstaut

Bei normaler Deckenhöhe lassen sich im Schlafzimmer Sommer- oder Winterdecken sowie Bettwäsche und Laken meist ganz unproblematisch unter dem Bett beziehungsweise Lattenrost oder im Bettkasten verstauen. Am besten nimmt man dafür mit Reisverschluss wieder verschließbare Unterbettkommoden, damit Decken und Co nicht einstauben.

Für klappbare Utensilien wie Wäscheständer oder Bügelbrett finden sich meist noch irgendwo schmale Nischen in denen die Alltagshelfer untergebracht werden können.

Um Staubsauger, Besen, Eimer, Vorräte oder auch Winter- und Sommergarderobe aufzubewahren kann man in größeren Ecken oder Nischen mittels Regalen und Stangen ein Ablagesystem einrichten. Dieser Stauraum lässt sich entweder hinter einem Vorhang oder einer mobilen Wand verstecken. Oder man verschließt diese Stauräume mit luftigen Lamellentüren, die man vorher je nach Geschmack in der persönlichen Lieblingsfarbe streichen kann. Hat man vor so einem Stauraum nicht so viel Platz, dann sollte man vielleicht eher Schiebetüren einbauen.

Aufklappen und Gäste willkommen heißen

Auch in der kleineren Wohnung muss man nicht auf Gäste verzichten. Statt klobiger Möbel sollte man sich lieber für kleine lockere Einrichtungsgegenstände entscheiden. So wirkt beispielsweise ein Tisch mit einer Glasplatte lockerer als ein massiver Eichentisch. Praktisch sind neben dem Ausziehtisch auch Klappstühle oder Hocker sowie eine klappbare Kommode, die wenn sie gebraucht wird hervorgeholt und vergrößert werden kann. Wer immer mal wieder Übernachtungsgäste erwartet, bei dem darf der Klassiker, das Schlafsofa, natürlich nicht fehlen. Hierbei sollte man auf eine gute Matratze achten.

Größe entstehen lassen

Mit Hilfe von Spiegeln kann man einem Raum, wenn diese richtig platziert werden, zusätzliche Tiefe verleihen. Gut geeignet ist der Platz über der Kommode, dem Sofa beziehungsweise auch freistehend. Hängt man den Spiegel gegenüber einem Fenster auf, dann kann dieser durch die Reflexion des Blicks nach draußen für mehr Weite sorgen. Mit einem Deckenstrahler, die es inzwischen auch mit energiesparenden Leuchtmitteln gibt, gewinnt ein kleiner Raum optisch an Höhe. Gerade in der Ein-Zimmer-Wohnung kann man durch verschiedene Lichtquellen einzelne Bereiche wie Schlafen, Wohnen und Arbeiten akzentuieren und somit voneinander trennen.

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