Boden für Gartenerdbeeren jetzt vorbereiten

pixelio.de / Thomas Max Müller(Bild: pixelio.de / Thomas Max Müller) Da die Einbringung von frischem Mist in den Boden zur Pflanzzeit bei Erdbeeren eher schädlich ist, empfiehlt es sich spätestens jetzt im Herbst den Boden damit zu düngen. Insgesamt gilt, dass der Einsatz von organischem Dünger grundsätzlich sinnvoll ist. Der Boden wird dadruch nämlich neben den Hauptnährstoffen auch noch mit einer Vielzahl an Spurenelementen versorgt. Somit erhöht sich die Bodenfruchtbarkeit. In der Landwirtschaft wurde beobachtet, dass Flächen die mehrere Jahre hinweg mit Mist gedüngt wurden weniger Ertragsschwankungen aufweisen.

Grund genug sich bei einem Landwirt in der Nähe nach Mist zu erkundigen und schon mal Mistgabel und Spaten bereitzuhalten. Nach der Anlieferung des organischen Düngers kann man den Boden für die leckeren roten Früchtchen vorbereiten kann, die dort im nächsten Jahr hineingesetzt werden und gedeihen sollen. Insbesondere Stickstoff ist für Erdbeeren im Pflanzjahr ein wichtiger Nährstoff. Hingegen im Ertragsjahr sollten Erdbeerpflanzen nur noch mäßig mit Stickstoff versorgt werden, um das Blatt- und Triebwachstum nicht übermäßig zu fördern.

Um Nachbauprobleme sowie den verstärkten Befall mit Bodenpilzen und Nematoden zu vermeiden sollten Erdbeeren nicht direkt auf derselben Fläche, auf welcher vorher Erdbeeren angebaut wurden, gepflanzt werden. Experten empfehlen sie dort anzubauen, wo in den letzen fünf bis sechs Jahren keine Erdbeeren geerntet wurden.

Generell gilt, dass man entsprechend der Düngeverordnung die Menge und den Zeitpunkt des Einsatzes von Düngemitteln so wählen muss, dass Pflanzen die verfügbaren oder verfügbar werdenden Nährstoffe weitestgehend aufnehmen können. So soll die Düngung im Herbst bis zur einsetzenden Winterruhe abgeschlossen sein.

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