(Bild: pixelio.de / Ilse Dunkel) Bei Trass-Zement, auch Trass-Mörtel genannt, handelt es sich um fein vermahlenen Tuffstein. Dieses Ausgangsmaterial ist ein Naturstein aus, im Laufe der Jahrtausende, erstarrter Vulkanasche. Tuffstein ist mineralstoffreich und kieselsäurehaltig. Bereits die Römer verwendeten den aus der Eifel gewonnenen Trass bei der Errichtung ihrer zahlreichen großartigen Bauwerke.
Heute werden Trass-Produkte unterschiedlich eingesetzt und zwar zum einen im Garten bei Arbeiten mit Naturstein und zum anderen bei der Sanierung und Restaurierung historischer Bauwerke.
Viele positive Eigenschaften
Der geschmeidige Verbundstoff lässt sich leicht verarbeiten und haftet gut. Dadurch dass der Trass-Mörtel einen langen Aushärtungsprozess durchläuft, der sich über mehrere Monate hinzieht, können Spannungen in der Umgebung aufgefangen werden. So entsteht letztlich ein stabiler Verbund zwischen Mörtel und Stein. Besonders widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen ist der Werkstoff durch sein dichtes Molekulargefüge. Aus der Dichtheit ergibt sich noch ein weiterer Vorteil, nämlich eine stark eingeschränkte Wasserwanderung. So wird der Transport von Flecken bildenden Stoffen unterbunden. Davon unbeeinträchtigt bleibt jedoch die Wasserdampfdiffusion. Trass besitzt eine hohe Fähigkeit zur Kalkbindung. Wasserlöslicher Kalk wird umgewandelt in eine wasserunlösliche Verbindung. Aus diesem Grund treten so gut wie keine Kalk-Ausblühungen auf.

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