(Bild: pixelio.de / digitalice) Oliven wachsen in Südeuropa und nicht in Nordrhein-Westfalen. Wer so denkt, der irrt sich. Im Kölner Westen nämlich glänzen in der Herbstsonne die Silbrig-Grünen und schmalen Blätter von Olivenbäumen. Dort geht der Olivenhain des Olivenöl-Importeurs Stephan Marzak bereits auf den vierten Winter zu. Ein Vorbildliches Gartenbauprojekt, dass Lust macht auch im eigenen Garten die leckere Ölfrucht anzubauen.
In punkto Dünung und Pflege ist der Olivenbaum vergleichbar mit dem Apfelbaum. Der genügsame Olivenbaum wird in der Winter- oder der Sommerzeit geschnitten und ausgelichtet. Experten empfehlen einen windgeschützten Standort und einen durchlässigen Boden. Auch Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, dafür kann das Einarbeiten von Tuffgranulat oder Ähnlichem hilfreich sein. Um die Wurzeln gut zu durchlüften und Fäulnis vorzubeugen ist es ratsam den Baum leicht erhöht einzupflanzen. Im Freiland wachsende Olivenbäume sollten im Frühjahr gedüngt werden. Über den Winter sollte man den Wurzelbereich großzügig mit Rindenmulch beziehungsweise mit Stroh abdecken. Olivenbäume sollten zwar regelmäßig, auf keinen Fall aber übermäßig, gegossen werden und zwar auch im Winter.
