Wohnen im grünen Bereich?
(Bild: pixelio.de / ehuth) Nein, damit meine ich jetzt nicht das nette Häuschen auf dem Lande umgeben von saftigen Wiesen, sondern die wünschenswerte Einordnung der eigenen vier Wände im Energieausweis. Der Energieausweis ist nämlich wie das für die Lebensmittel-Etikettierung geforderte Ampelsystem unterteilt. Wessen Gebäude in den grünen Bereich eingestuft wird, der kann erheblich Heizkosten sparen. Im mittleren, also dem orangefarbenen Bereich, liegen Gebäude die den Vorgaben der Wärmeschutzverordnungen von 1995 beziehungsweise 1984 entsprechen. Und im roten Bereich finden sich echte “Heizkostenfresser” wieder. Wer möchte nicht gerne wissen, in welchen dieser Bereiche das eigene Haus oder die in Aussicht stehende Traumwohnung eingestuft werden kann?
Die Energieagentur NRW bietet als Serviceleistung einen Heizenergiecheck an, mit der man diese wichtige Information innerhalb kurzer Zeit grob festlegen kann. Dazu braucht man lediglich als Angaben die Wohnfläche des Hauses in Quadratmeter, sowie den Brennstoffverbrauch pro Jahr in Kilowatt-Stunden (kWh). Den letzteren Wert kann man – sofern man den Jahresverbrauch an Öl oder Erdgas kennt – errechnen. Ein Liter Heizöl beziehungsweise ein Kubikmeter Erdgas entspricht ungefähr einem Heizwert von 10 bis 11 kWh. Den Heizenergiecheck der Energieagentur NRW findet man unter www.energieagentur.nrw.de/heizenergiecheck/flash.htm.