UBA zum nachhaltigen Bauen und Wohnen

pixelio.de / Thomas Max Müller(Bild: pixelio.de / Thomas Max Müller) Das Umweltbundesamtes (UBA) weist darauf hin, dass durch die Bewirtschaftung und Nutzung von Häusern und Straßen die Umwelt immer noch mehr als nötig belastet wird. Das heißt, es werden durch das Bauen und Wohnen immer noch zu viele natürliche Ressourcen in Anspruch genommen. Der UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge plädiert für den Rückzug in die gegebenen Zentren, anstatt dass immer mehr neue Häuser auf der grünen Wiese gebaut werden. Denn wenn man alternativ zum Neubau mehr alte Häuser in den Zentren sanieren würde, könnte man die Umwelt deutlich entlasten.

Nicht ganz ohne sind die beachtlichen Einsparpotentiale. So könnte man in den nächsten 25 Jahren eine zusätzliche Inanspruchnahme von Flächen um nahezu 85 Prozent reduzieren und das sogar ohne Komfortverluste. So ließe sich der jährliche Verbrauch an mineralischen Rohstoffen wie zum Beispiel Kalk, Kies, Sand, Schiefer und Ton um rund 30 Prozent senken. Gleichzeitig nähmen durch solche eine Bau- und Siedlungspolitik die Attraktivität der Siedlungskerne wieder zu und ein unnötiger Wohnungsleerstand könnte vermieden werden.

Um diese Nachhaltigkeit attraktiver zu machen und den Siedlungskern zu stärken, macht das UBA den Vorschlag für eine Neuinanspruchnahme von Flächen die Steuerbelastung zu erhöhen. Wünschenswert wäre außerdem eine Vereinheitlichung des Einkommensteuerrechts, damit die Kosten für energetisch sinnvolle Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen, welche während der ersten drei Jahre nach dem Erwerb eines Bestandsgebäudes anfallen, direkt oder aber über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren abgeschrieben werden könnten.

In einer neuen Broschüre, die das UBA herausgibt, wird näher auf eine dauerhaft umweltgerechte Bau- und Siedlungspolitik eingegangen. Darin wird “Nachhaltiges Bauen und Wohnen” ausführlich thematisiert. Herunterladen kann man die Broschüre unter www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3668.pdf

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