(Bild: Petra Kiehl, Universität Rostock) Der Botanische Garten der Universität Rostock hat das Niamniam-Springkraut zur Pflanze des Monats Dezember gewählt. Für hübsche farbliche Akzente auf dem herbstlich-winterlichen Fensterbrett sorgen nämlich die bunten Blüten des ostafrikanischen Springkrautes. Das Niamniam-Springkraut ist eng verwandt mit dem “Fleißigen Lieschen” (Impatiens walleriana). Deshalb wird es auch als “Kongo-Lieschen” bezeichnet.
Ursprünglich stammt das Kongo-Lieschen aus den feuchten Bergwäldern des tropischen Afrikas, genauer aus einer Region im südlichen Sudan. Von dieser seiner Heimat leitet sich der botanische Name der Pflanze Impatiens nimniamensis ab. Die ganzjährig blühende Staude fällt insbesondere durch ihre auffällig geformte, dreifarbige Blüte auf. Besonders interessant erscheint die Blüte dadurch, dass sie fast nur von dem Kelch gebildet wird. Daraus schaut eine kleine relativ unauffällige Krone hervor. In Kultur gehaltene Impatiens, denen die entsprechenden Bestäuber fehlen, entwickeln nur selten Früchte. Bei den Früchten handelt es sich um die Samentragenden Kapseln. Diese springen bei der Samenreife explosionsartig von selbst oder bei Berührung auf und schleudern die Samen weit weg. Diesem Mechanismus verdankt die Pflanze ihren deutschen Namen.

Hallo Marcel, danke für Deinen Besuch und Deinen Kommentar bei mir. Ja, welche Insel am meisten zu empfehlen ist? Ich würde einfach sehr persönlich den Norden Teneriffas favourisieren. I. Es ist die Insel mit den größten Höhenunterschieden, daher am meisten Vegetations-Stufen, siehe Teneriffa 2, es hat wohl die meisten endemische Pflanzen, siehe Teneriffa 2, es bietet viel für vielseitig Interessierte, siehe Teneriffa 1 und auf Teneriffa 3, der Bericht kommt abschließend im Januar, es hat durch den ersten botanischen Garten (damals eine Auffangstation für Pflanzen aus aller Welt, um sie für die Akklimation auf dem europäischen Festland vorzubereiten 17.u.18. Jhdt.) und die vielfältigen Aktivitäten von Alexander v. Humboldt, Bonplands, u.a. Kapazitäten der damaligen Zeit in meinen Augen auch auf dem exotischen Pflanzensektor eine absolute botanische Ausnahmestellung, siehe später Post Teneriffa 3. Im Teno- und Anagagebirge, im Naturschutzgebiet um den Teide, in den Kiefernwäldern mit den Granitrosetten oder den geheimnisvollen Lorbeerwäldern (z.B. Mercedeswald) kann man wunderbar wandern. siehe Teneriffa 2. Wer es lieber kleiner möchte, den würde ich auf die Insel Gomera schicken, die touristisch noch nicht soo perfekt erschlossen ist. Natürlich ist das meine subjektive Meinung und wenn Du andere fragst, finden sie vielleicht eine andere Insel reizvoller. Ich kann Dir im Januar noch die andere exotische Seite von Teneriffa zeigen und denke, die Geschichte der Insel wirbt für sie selbst.
Frage zu Deinem Post: Ist Impatiens niamniamensis “Congo Cockatoo” eine Varietät der vorgestellten Impatiens. Das Foto läßt mich dies nicht genau erkennen?
LG Wurzerl
Geschrieben von Wurzerl | 19. Dezember 2008, 23:25