(Bild: pixelio.de / tutto62) Draußen ist es kalt und im Ofen verglüht ein Holzscheit nach dem anderen. Wer sich vielleicht bislang noch mit Brennmaterial aus dem Baumarkt eingedeckt hat, künftig aber vielleicht selbst Holz schlagen will, der sollte sich bei seinem zuständigen Forstamt über die Bedingungen erkundigen. Meistens sollen Brennholz-Selbstwerber nämlich belegen, dass sie einen Motorsägen-Kurs besucht haben. Solche Kurse werden auch vielerorts angeboten. Dabei geht es um den richtigen Umgang mit dem nicht ganz ungefährlichen Benzinmotorgeräte.
Allerdings sollte man schon vor einem solchen Kurs bedenken, dass das geschlagene Holz mit guter Frischluftzufuhr anschließend je nach Holzart bis zu zwei Jahre frei gelagert werden muss. Man braucht also entsprechenden Platz auf dem eigenen Grundstück zum Lagern des künftigen Brennmaterials.
In einem Basiskurs sollten die grundlegenden Themenbereiche wie beispielsweise die Unfallverhütung, die Rettungskette Forst, Kenntnisse darüber was zur persönlichen Schutzausrüstung gehört sowie über Kraft- und Schmierstoffe vermittelt werden. Darüber hinaus beinhaltet ein solcher Motorsägen-Kurs natürlich auch die Wissensvermittlung über diese Benzinmotorgeräte selbst, also deren Aufbau, Instandsetzung, Betanken, Wartung und Pflege. Ebenfalls nicht nur theoretisch sollte es auch um die Arbeitsweise inklusive Sägeübungen sowie um das korrekte Heben und Tragen von Lasten gehen. Informationen ob und wann in der eigenen Region ein Motorsägenkurs stattfindet erhalten Interessierte beim örtlich zuständigen Forstamt.

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