(Foto: Julius Kühn-Institut) Gestern gab auf der internationalen Grünen Woche (IGW) 2009 Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner per Kopfdruck die Freigabe für die Seite der “Deutschen Genbank Obst”. Dabei handelt es sich um eine öffentlich zugängliche Internetdatenbank. Damit soll die genetische Vielfalt von Apfel, Kirsche, Erdbeere & Co gesichert werden, wie der Informationsdienst Wissenschaft e.V. erklärt.
Koordiniert wird das dezentrale Netzwerk durch das Julius Kühn-Institut (JKI) Dresden. Zu finden ist die Deutsche Genbank Obst ab sofort unter der URL: http://deutsche-genbank-obst.de frei. Mit der gestern erfolgten Freischaltung wird ein wesentlicher Schritt in Richtung einer langfristigen und effizienten Sicherung typischer Obstarten beziehungsweise -sorten, wie Apfel, Erdbeere, Kirsche und Co, gemacht. ‚ Vor allem für die Züchtung von neuen Sorten, welche anpassungsfähig auf sich verändernde Umweltbedingungen sein sollen, ist diese Datenbank von großer Bedeutung.
Anstatt dass durch einzelne unabhängig voneinander agierenden Sammlungen durch Bundes- und Landeseinrichtungen und nichtstaatliche Organisationen oftmals viele gleiche Sorten erhalten werden, soll es mit Hilfe der Genbank Obst gelingen auch echte Raritäten zu bewahren. Die nun öffentlich zugängliche Internetdatenbank sorgt einfach für mehr Transparenz, weil damit jeder Partner sich auch über die Aktivitäten aller anderen Teilnehmer informieren kann. Die bereits etablierten Netzwerke für Kirsche und Erdbeere sollen mit den noch folgenden Sammlungen weiterer heimischer Obstarten unter dem gemeinsamen Dach der “Deutschen Genbank Obst” ein Zuhause finden. Ganz zur Freude der Pomologen soll noch in diesem Jahr – so sehen es die Planungen vor – das größte Netzwerk für den Apfel innerhalb der “Deutschen Genbank Obst” etabliert werden.

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[...] begleiten die Ehrenamtler auch die Arbeiten der “Deutschen Genbank Obst“. Sie arbeiten an einem eigenen Erhaltungskonzept und kümmern sich auch um die Formulierung [...]