Haus

Sicherheit im Badezimmer

DSH(Bild: DSH) Alljährlich ereignen sich in deutschen Badezimmer rund 250.000 Unfälle, wie die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, zu berichten weiß. Grund genug einmal einen Blick auf die häufigsten Unfallarten zu werfen. Dazu gehört das Ausrutschen in der Dusche oder Badewanne beziehungsweise auf glatten, feuchten Fliesen. Die unangenehmen Folgen – auf die man eigentlich gerne verzichten möchte – sind Prellungen und Knochenbrüche, vorwiegend an den Händen und Armen. Doch eigentlich kann man diese Unfallrisiken bereits mit geringem Aufwand minimieren.

Vor allem in der Dusche und in der Badewanne sind ausreichend Haltegriffe wichtig. Diese müssen natürlich stabil und gut befestigt sein. Am besten moniert man die Griffe entlang der Wand mit Dübeln und Schrauben. Handgriffe sollten einen Durchmesser zwischen drei und 4,5 Zentimeter haben.

Die Sicherheit erhöhen lässt sich im Badezimmer mit Hilfe von rutschfesten Fußmatten, Vorlegern und Teppichen. Auch in der Dusche und Wanne sollte der Boden mit einer rutschhemmenden Matte oder Aufklebern ausgelegt sein. Alternativ können auch Badelatschen für einen etwas sichereren Halt unter dem belebenden Nass sorgen. Reste von Pflegemitteln auf dem Fuß- und oder Wannenboden wie auch Wasserlachen erhöhen die Gefahr auszurutschen und sollten deshalb sofort fortgewischt werden. Auch eine gute blendfreie Beleuchtung im Bad dient der Sicherheit. Um schweren Verbrühungen vorzubeugen, empfiehlt sich eine Thermostat gesteuerte Armatur mit Verbrühschutz. Mit so einem Regler kann die Temperatur des heißen Wassers auf einen gewünschten Höchstwert begrenzt werden.

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