Garten

Saatgut noch keimfähig?

pixelio.de / Ernst Rose(Bild: pixelio.de / Ernst Rose) Der Februar ist der richtige Monat um die eigenen Saatgutvorräte auf ihre Keimfähigkeit zu überprüfen. Denn je nach Gemüsesaat, ist diese unterschiedlich lange haltbar. Schließlich wäre es ja wirklich schade wenn – aufgrund zu alter Sämereien – sich der Pflanztermin verzögern würde.

Also macht man am besten auf feuchtem Papier beziehungsweise bei Bedecktsamern abgezählte Samen in Anzuchttöpfen die Keimprobe. Dabei sollten mehr als die Hälfte der ausgelegten Samen keimen. Ist dies nicht der Fall, dann ist es besser, wenn man sich frisches Saatgut besorgt. Um in etwa einschätzen zu können, ob sich eine Keimprobe überhaupt noch lohnt, folgen hier nun ein paar Angaben, wie lange Saatgut von verschiedenen Kräutern und Gemüsesorten etwa keimfähig ist. Während man Schwarzwurzelsamen jedes Jahr neu kaufen sollte sind Dill- und Schnittlauchsamen ungefähr ein bis zwei Jahre haltbar. Das Saatgut von Feldsalat, Tomate, Petersilie und Zwiebel kann man etwa zwei bis drei Jahre aufbewahren. Drei bis vier Jahre sind Sämereien von Bohnen, Erbsen, Karotten, Kopfsalat und Sellerie haltbar. Die Gemüsesaat verschiedener Kohlsorten, Rettich, Radies, Rote Rüben und Spinat können rund vier bis fünf Jahre aufgehoben werden und die von Kürbis und Gurken rund fünf bis sechs Jahre. Wichtig ist dabei jedoch, dass das Saatgut kühl und trocken gelagert wurde. Bei entsprechend ungünstigeren Lagerbedingungen sollte man vorsichtshalber von der jeweils kürzeren Haltbarkeitszeit ausgehen.

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