(Bild: pixelio.de / Joujou) Gut, nicht jeder Gärtner ist nun auch gleichzeitig Imker. Das braucht er auch gar nicht. Hauptsache ist, dass man den fleißig surrenden Insekten genügend Nahrung anbieten kann. So kann wer Biobeeren wie beispielsweise Erd- oder Kultur-Heidelbeeren anbaut, nämlich von einer guten Nachbarschaft mit einem emsigen Wildbienenvolk profitieren. Das konnten Forscher vom Celler Institut für Bienenkunde durch einen Versuch belegen.
Die Untersuchung des Institutes für Bienenkunde ergab nämlich, dass wenn sich in der Nähe von Biobeeren-Kulturen zahlreiche gefährdete Wildbienenarten befinden, dann kann man mit deutlichen Qualitäts- und Ertragssteigerungen bei der Beerenernte rechnen. Damit stellt das Insektenvolk wieder einmal mehr unter Beweis seine Emsigkeit unter Beweis. Dr. Otto Boecking vom Institut für Bienenkunde ist der Meinung, dass man mit den Biokulturen einen guten Beitrag für den Erhalt natürlicher Bienenpopulationen erbringen kann.
Um es den summenden Wildbienen noch lukrativer zu machen, so dass sie vielleicht sogar direkt in den eigenen Obstgarten einziehen, kann man ihnen auch ein Insektenhotel aufstellen.

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[...] wie die Wildbienen die –ffnungen mit Lehm oder anderen Materialien verschließen. Die jungen Wildbienen schlüpfen nach einiger Zeit und suchen dann in ihrer Umgebung Blütenpflanzen auf, um deren Pollen [...]