(Bild: pixelio.de / Manfred Rose) Beim Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) werden Forderungen, nach einem verlässlichen Textil-Siegel, laut. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen sei mehr als vierzig Prozent der Baumwolle, die aus konventionellem Anbau stammt, gentechnisch verändert und zum anderen wünschen sich auch die Verbraucher umwelt- und sozialverträglich angebaute Baumwolle.
Wie der NABU erklärt, kommt es durch den konventionellen Baumwollanbau aufgrund des hohen Wasserverbrauchs zu verheerenden Folgen. Alljährlich kommen durch Vergiftungen aufgrund unsachgemäßen Gebrauchs von Pestiziden rund 20.000 Menschen ums Leben. Laut Unicef arbeiten in der Baumwollproduktion 90 Millionen Kinder.
Es ist nicht immer ganz leicht aus der Vielzahl der Label im Baumwollmarkt herauszufinden, welche Produkte ökologisch erzeugt und fair gehandelte werden. Deshalb fordert NABU eine bessere Transparenz sowie eine einheitliche Kennzeichnung für Produkte, die umwelt- und sozialverträglich sowie frei von Gentechnik produziert werden.

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