Hausmittel: Kamille

pixelio.de / Maja Dumat(Bild: pixelio.de / Maja Dumat) Vielleicht hat sich der eine oder andere Leser gewundert, weshalb in der vergangenen Woche keine neuen Beiträge erschienen sind. So möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es auch eine Bloggerin mal krank werden kann. Wenn man dann schlapp das Bett hütet, freut man sich an den vielen Heilkräutern und Tees mit denen man seine Beschwerden zu lindern versucht. Zu den bekanntesten Heilkräutern hierzulande gehört mit Sicherheit die Echte Kamille.

Sie darf eigentlich in keiner Hausapotheke fehlen. Die Botaniker nennen sie Matricaria recutita oder auch Chamomilla recutita. Zahlreiche Heilwirkungen werden dem duftenden Korbblütler (Asteraceae) zugeschrieben, von antibakteriell, beruhigend, über entzündungshemmend, krampflösend bis hin zu schmerzlindernd.

So greift man eventuell direkt bei den ersten Erkältungsanzeichen nach dem Tütchen in dem sich die losen getrockneten Blüten befinden, um sich daraus einen Aufguss zum Inhalieren zu bereiten. Werden die Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage von alleine besser, dann sollte man natürlich einen Arzt aufsuchen.

In Mitteleuropa ist sie inzwischen schon recht lange heimisch, ursprünglich stammt sie jedoch aus Süd- und Osteuropa. In Sachen Standort und Nährstoffe ist die Heilpflanze recht anspruchslos. Im Garten empfiehlt es sich die einjährige Pflanze an einer sonnigen Stelle anzubauen. In der Natur findet man die heilkräftige Pflanze auf brachliegenden Feldern und am Wegrand. Die Wuchshöhe dieses Heilkrauts liegt bei 10 bis 50 Zentimetern. Zart wirkt die Pflanze zum einen wegen ihrer gefiederten grüngelben Blätter und zum anderen wegen ihrer zierlichen goldgelben Röhrenblüten, die eingerahmt werden von kleinen hellweißen Zungenblüten. Je nach Region erscheinen diese ab Ende Mai oder ab Juni. Ihre besondere Form bekommt die Kamille dadurch, dass sich der Blütenboden stark nach oben wölbt. Charakteristisch ist ihr Duft, an dem man sie sehr gut von ähnlich aussehenden Pflanzen unterscheiden kann.

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