(Bild: pixelio.de / Bärbel Jobst) Draußen ist es leider immer noch oft genug trist und grau. Ein Grund mehr sich mit leuchtend bunten Blüten den Frühling ins Haus zu holen. Ein echter Blickfang sind Freesien durch den eleganten Schwung ihres Blütenkamms sowie durch die Fülle an Sorten und Farben. Doch neben den Augen sprechen Freesien (Freesia refracta) mit ihrem herrlichen Duft auch die Nase an.
Eigentlich ist das heutige Freesiensortiment noch recht jung. Denn erst ab 1900 entwickelten Züchter durch ihre Bemühungen die heutige Farbenvielfalt mit dem verführerischen Duft. Gärtnerische Technik macht es möglich, dass diese Blume ganzjährig auf dem Markt zu haben ist. Ihren Namen verdankt Freesia ihrem Entdecker dem Kieler Arzt und Botaniker Heinrich Theodor Freese (1795-1876). Dieser fand das hübsche Blümchen im warmen afrikanischen Steppensand.
Große Farbenpracht
Freesien gehören zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Die verschiedenen Sorten reichen angefangen von den einfach blühenden bis hin zu üppig gefüllten Blüten. Die Farbpalette der Freesienblüten ist groß, von zarten Weiß- und Cremetönen über strahlendes Gelb, Orange, Pink, Rot bis hin zu kräftigen Violettnuancen.
Lange Freude in der Vase
Auch wenn Freesien eher zart aussehen und somit empfindlich wirken, eignen sie sich trotzdem gut als Schnittblumen. Denn in der Vase halten sie extrem lange.
Im Garten
In den Garten sollte man die Wärme liebenden Blumenzwiebeln erst ab Mitte April pflanzen. Als Standort ist es ratsam ein sonniges Plätzchen auszuwählen. Freesien bevorzugen humusreiche Erde. Der Pflanzabstand sollte etwa zehn und die Pflanztiefe circa fünf Zentimeter betragen. Zum Überwintern müssen Freesien – genau wie Dahlien auch – im Herbst aus dem Beet gegraben werden. Bis zum nächsten Frühjahr lagert man die Knollen dann im kühlen, trockenen Keller. In milderen Regionen kann man sie mitunter im Boden belassen, dann aber sollte man sie gut mit Laub oder Tannenreisig abdecken. Im Garten machen sich die duftenden Blüher gut inmitten von Bodendeckern.

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[...] von Rosen und Calla ebenso wie in der Leichtigkeit von Tulpen. Zart wie Schneeflocken wirken Freesien während Chrysanthemen eher üppig anmuten und Nelken etwas Nostalgisches in einen ¢â‚¬Å¾Weiße [...]