(Bild: pixelio.de / Kurt F. Domnik) Nachdem Februarmädchen (Schneeglöckchen) läutet nun das baldige Frühjahr der Märzenbecher (Leucojum vernum) ein. Beide Glockenblumen sehen sich ein wenig ähnlich. Aber den hier gemeinten Märzenbecher sollte man den nicht mit der landläufig bezeichneten Narzisse – auch Osterglocke benannt – verwechseln. Während das etwas kleinere Schneeglöckchen (Galantus) nur auf den inneren, halb so langen Blütenblättern einen grünen Fleck trägt, prangt beim Märzenbecher auf den Spitzen der jeweils gleichlangen Blütenblätter ein stets hellgrüner Fleck.
Die Wuchshöhe beim Märzenbecher, der zur Pflanzfamilie der Narzissengewächse (Amaryllidaceae) gehört, beträgt rund 15 Zentimeter. Genau wie seine äußerlich nahe Verwandte das rund zehn Zentimeter groß werdende Schneeglöckchen gehört auch der Märzenbecher zu den Giftpflanzen. Die hübschen Glöckchen vermehren sich zum einen durch Brutzwiebeln und zum anderen durch Samen. Märzenbecher stehen auf dem Speiseplan von Hummeln.
Die Zwiebelblume bevorzugt einen Standort, der humusreich, kühl und tiefgründig sowie ganzjährig zwar feuchten ist, allerdings keine Staunässe aufweisen sollte. Geeignet ist ein halbschattiger bis schattiger Platz, beispielsweise unter Gehölzen. Ist dieser nicht vorhanden, dann ist wenigstens im Sommer eine Abdeckung mit Kompost beziehungsweise eine Beschattung ratsam. Die winterharte Knollenpflanze macht sich gut im Stein- oder Naturgarten.
In der Natur findet man die oftmals gefährdete und daher geschützte Art vorwiegend in Laubmischwäldern, Gebüschen sowie auch an Ufern und Wiesen.

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