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Die Grillsaison ist eröffnet – Ökologisch grillen

Schonschek(Bild: Schonschek) Im Grunde wurde eigentlich schon am vergangenen Wochenende in vielen Familien die Grillsaison eröffnet. Doch bevor auch im nächsten verlängerten Wochenende wieder köstlicher Grillgeruch durch die Lüfte zieht, möchte ich hier ein paar Tipps zum ökologischen Grillen geben.

FSC-zertifizierte Grillkohle

Bei der Auswahl der Grillkohle sollte man etwa auf das FSC-Siegel achten. FSC steht für Forest Stewardship Council und wird an Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft vergeben. Denn wer möchte denn schon, dass für seine Bratwürstchen und Co. der Regenwald abgeholzt wird. Erhältlich ist FSC-zertifizierte Grillkohle in vielen Baumärkten, Supermärkten sowie auch an Tankstellen.

Kaminzünder statt chemischer Brandbeschleuniger

Auf die Umwelt kann man aber auch bei der richtigen Auswahl des Grillanzünders achten. Der WWF beispielsweise empfiehlt hierfür als Alternative zu den oftmals übel riechenden chemischen Brandbeschleunigern zu Kaminanzündern zu greifen. Diese wachsgetränkten Würfel basieren auf dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Außerdem enthalten sie keine chemischen oder synthetischen Komponenten. Auch Kaminanzünder bekommt man im Bau- oder auch im gut sortierten Supermarkt. Vorteilhaft sind diese Anzünder nicht nur für die Umwelt und die Nase, sondern auch für die Haut. Denn durch die ätherischen Öle, die im Holz enthalten sind, riechen sie angenehm und halten gleichzeitig noch lästige Insekten fern.

Fleisch aus regionaler Bio-Haltung und MSC-Fisch

Auf dem Grill landen in den meisten Fällen Steaks, Würstchen und Fisch. Als Beilage wandert auf den einen oder anderen Grill natürlich auch Gemüse wie zum Kartoffeln, Zucchini, Rosenkohl oder fürs Dessert auch Obst wie Bananen. Beim Fleischeinkauf sollte man auf das Bio-Siegel achten und sich für Produkte aus der Region entscheiden. Wer seinen Fisch zum Grillen aus der Tiefkühltruhe oder der Theke im Supermarkt angelt, kann man dem Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) erkennen, dass dieser Fisch umweltverträglich gefangen wurde.

Der Gesundheit zuliebe nicht auf die Alufolie verzichten

Durch in die Glut tropfendes Fett entsteht Rauch, der Krebs erregende Stoffe (Benzypyrene) enthält, welche sich wiederum auf das Grillgut übertragen. Deshalb solle man auf die Grillschalen aus Alufolie nicht verzichten. Darin kann sich das austretende Fett in den tiefen Rillen sammeln und der Vorteil ist, dass sich die Reinigungszeit des Grills verkürzt.

Übrigens einige Sicherheitshinweise zum Grillen mit Kindern finden sich hier.

Viel Vergnügen und guten Appetit beim ökologischen Grillen wünscht Hausgarten.net!

Eure Kommentare

2 Kommentare zu “Die Grillsaison ist eröffnet – Ökologisch grillen”

  1. Grillen funktioniert auch ohne Alufolie!
    In praktisch allen Artikeln und Tipps werden Alufolie oder Grillschalen aus Alufolie empfohlen. Dieser wertvolle, energieintensive Rohstoff ist aber viel zu schade für die Küche und kann erstetzt werden. Meine emaillierte, abwaschbare, äusserst hitzeresistente Grillschale bewährt sich seit Jahren! Und im Laufe der Jahre rentieren sich auch die höheren Anschaffungskosten.

    Geschrieben von Uli Zdralek | 6. Mai 2010, 15:31
  2. Und noch ein Tipp: Es gibt auch hervorragenden Fisch aus Schweizer Seen oder regionalen Fischzuchten. Dann braucht es kein MSC-Zeichen.

    Geschrieben von Uli Zdralek | 6. Mai 2010, 15:35

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