(Bild: pixelio.de / Robert Babiak) Auch wenn ein Lagerfeuer inmitten der Natur noch so schön sein mag, zum Schutz von Flora und Fauna ist wildes Grillen verboten. Alljährlich werden nämlich in der warmen Jahreszeit Brände ausgelöst, wodurch Bäume und Wiesen zerstört werden und Tieren umkommen. Blickt man auf die USA, so könnten wir uns an deren Brandschutzaufklärung mit dem Maskottchen des Smokey Bear und dem dort bekannten Spruch ¢â‚¬Å¾Only YOU can prevent wildfires ¢â‚¬Å“ ein Beispiel nehmen.
Durch umsichtiges Verhalten Waldbrände verhindern
Doch selbst wer auf einem extra dafür hergerichteten Grillplatz der Gemeinde oder eines Vereins Würstchen und Co. brutzelt sollte entsprechend Sorge tragen, dass das Feuer keinen Brand auslöst. Auch sollte man sich vorab in der Verwaltung erkundigen, ob die Grillfeier angemeldet werden muss. Unter Umständen kann es auch sein, dass sonst öffentliche Grillplätze wegen Waldbrandgefahr gesperrt sind. Wie beim privaten Grillvergnügen im heimischen Garten auch, gehört ein Sandeimer neben die Feuerstelle, um im Notfall ein ungewolltes ausbreiten der Flammen zu verhindern. Vor allem trockenes Laub kann sich schnell entzünden und sollte daher nicht in der Nähe der Feuerstelle vorhanden sein.
Müll mit nach Hause nehmen
Anstelle von Einweggeschirr sollte man lieber wieder verwendbare Kunststoffbehälter und -geschirr aus ‚ Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) benutzen. Den Mitmenschen und natürlich auch der Umwelt zuliebe nimmt man den Abfall mit nach Hause, um in dort fachgerecht zu entsorgen. Gerade Glasflaschen oder auch Scherben bergen neben dem Verletzungsrisiko auch die Gefahr der Entzündung von trockenem Gras oder Laub durch den so genannten Brennglaseffekt.
Fett soll nicht in die Glut tropfen
Gesund genießen möchte man natürlich auch. Um die Entstehung krebserregender Stoffe durch in die Glut tropfendes Fett zu vermeiden, sollte man das Fleisch nicht direkt auf den Rost legen. Der BUND empfiehlt als umweltfreundliche Alternative zu Alufolien oder -schalen, die Verwendung dünner Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer beziehungsweise große Rhabarber- oder Kohlblätter.

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