(Foto: Backstein.com / Immowelt.de) Kreative Barbecue-Fans können ihre handwerkliche Geschicklichkeit im eigenen Garten unter Beweis stellen. Mehr Gestaltungsspielraum eröffnet nämlich ein selbst gemauerter Grill. Aus Backsteinen zusammengesetzt ziert so eine offene Feuerstelle den Garten und findet bei den Grillpartygästen mit Sicherheit lobende Beachtung.
Das Immobilienportal Immowelt.de weist allerdings darauf hin, dass man bevor man die Kelle schwingt ein paar Dinge beachten sollte.
Wohin?
Das sicherlich wichtigste Kriterium ist die Auswahl für den passenden Standort des selbst gebauten Grillplatzes. Dabei sollte man auf die Hauptwindrichtung sowie auch an einen gebührenden Sicherheitsabstand zum Haus denken. Der Standort sollte einen ebenen, festen Untergrund aufweisen. Wenn der Gartengrill nicht gerade auf der Terrasse aufgemauert wird, dann empfiehlt sich als Basis eine stabile Bodenplatte oder eine feuerfeste Pflasterfläche.
Wie?
Die Grillwände mauert man am Besten im so genannten Läuferverband. Das bedeutet, dass die senkrechten Fugen in jeder Schicht um einen halben Klinker versetzt werden. Als verbindendes Element eignet sich Schamotte-Mörtel recht gut, weil dieser extrem hitzebeständig ist. Als Hilfsmittel dürfen Winkel und Wasserwaage auf keinen Fall fehlen. Regelmäßig prüft man dann beim Mauern, ob die Konstruktion im Lot ist. ‚ Schließlich soll der Backsteingrill später auch in sich stabil sein.
Was noch?
Ein höhenverstellbarer Rost ermöglicht beim späteren Einsatz die Regulierung der Hitze. Deshalb sollte man bereits während des Mauerns Befestigungen für die Roste auf mindestens zwei Ebenen einarbeiten. In Sachen Dekor und Form kann der Heimwerker seiner Kreativität freien Lauf lassen. Dekorativ macht sich eine Abschlusskante aus schmalen Klinkerplatten ebenso wie ein Rundbogen.
Weitere Bauanleitungen für DIY im Garten stehen bereit unter www.hausgarten.net/arbeit-im-garten/bauanleitungen/

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