(Bild: pixelio.de / Dr. Klaus-Uwe Gerhardt) Am gestrigen 10. Mai fand der bundesweite Aktionstag ¢â‚¬Å¾Nachhaltiges (Ab-)Waschen ¢â‚¬Å“ statt. Anlässlich dessen weist das Umweltbundesamtes (UBA) darauf hin, dass nicht alle Naturstoffe immer gesund und umweltfreundlich sind. Als ökologisch orientierter Verbraucher achtet man meist auf die Herstellerangabe, ob das jeweilige Reinigungsmittel natürliche Rohstoffe enthält. Doch solche Naturstoffe, wie zum Beispiel Orangen- oder Zitrusöl, ‚ können aber unter Umständen Kontaktallergien auslösen beziehungsweise sogar schädlich für die Umwelt sein.
Denn so manche Stoffe – wie etwa ätherische Öle – benutzen Pflanzen zur Abwehr von Fressfeinden oder Mikroorganismen. In Reinigungsmitteln wird oft Zitrusöl verwendet. Darin enthalten sind die Stoffe Limonen und Citral. Diese beiden Stoffe werden allerdings als sensibilisierend eingestuft. Das heißt, sie können der Auslöser für Allergien sein. Weiterhin wird der Stoff Limonen auch noch als umweltgefährlich angesehen, weil es für Wasserorganismen sehr giftig ist.
Um Sauberkeit sowie die eigene Gesundheit und den Schutz der Umwelt unter einen Hut zu bringen, rät das UBA dazu auf Reinigungsmittel zu achten, deren Gesundheits- und Umweltwirkung geprüft sind. Bei den eingesetzten Rohstoffen werden den strengen Anforderungen hinsichtlich der Umwelt und Gesundheitsverträglichkeit beispielsweise Produkte mit dem europäischen Umweltzeichen gerecht. Mit dem EU-Umweltzeichen, aufgrund seiner Form auch EU-Blume genannt, sind derzeit Allzweck- und Sanitärreiniger, Wasch- und ‚ Geschirrspülmittel sowie Handspülmittel ausgezeichnet. Ebenfalls kann man beim Einkauf von Reinigungsmitteln auch auf den Blauen Engel mit dem Zusatz ¢â‚¬Å¾weil weniger Gewässer belastend ¢â‚¬Å“ achten.
Die Abbildungen sowie weitere Informationen zu den vom UBA empfohlenen Umweltzeichen bei Reinigungsmitteln sind zu finden unter www.umweltbundesamt.de/chemikalien/waschmittel/zeichen.htm.

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