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EcoTopTen sucht Stromsparer

Christine Schonschek(Bild: Christine Schonschek) Eigentlich ist Stromsparen doch ganz einfach, oder? Viele Geräte, die eigentlich nicht dauerhaft benutzt werden, vor allem Unterhaltungselektronik wie Radio, Fernseher und ähnliches müssen nicht den ganzen Tag auf Stand-By betrieben werden. Nach dem gemütlichen TV-Abend einfach die abschaltbare Steckdose ausschalten. Auf das Jahr hin summiert, läppert sich da schon etwas zusammen. Noch mehr Energie aber verbrauchen Kühlschrank, Herd, Waschmaschine und Co. In diesem Bereich werden inzwischen viele energieeffiziente Geräte angeboten. Ums Stromsparen geht es auch bei der Verbraucherinitiative “EcoTopTen”. Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH weist darauf hin, dass diese Initiative noch 1.000 freiwillige Stromsparer sucht.

Diese 1.000 Freiwilligen sollen sich bereit erklären ihren Stromverbrauch auf 1.000 Kilowattstunden pro Jahr und Person zu senken. Wer also zum einen Geld sparen möchte und wem zum anderen auch der Umweltschutz am Herzen liegt, für den könnte diese Aktion von Interesse sein. Der Titel des Großversuchs lautet: ¢â‚¬Å¾1.000 Menschen, 1.000 Kilowattstunden, 1.000 Klimaknigge ¢â‚¬Å“. Die abschließend 1000 Klimaknigge im Projekt-Titel deutet schon an, dass die Beteiligten als Dank das Buchs ¢â‚¬Å¾Klima-Knigge ¢â‚¬Å“ von Dr. Rainer Grießhammer bekommen. Initiiert wird das Projekt von dem Freiburger Öko-Institut. Wer mehr über die Aktion wissen möchte oder sich über die Teilnahmebedingungen informieren will, kann entweder auf die Seite www.ecotopten.de oder https://secure.oeko.de/strom_sparen.php schauen.

Eure Kommentare

2 Kommentare zu “EcoTopTen sucht Stromsparer”

  1. Hallo an alle Energiesparer!

    Über Energiesparen durch verzicht auf Bequemlichkeiten, wie anlassen des Stand-By, damit Geräte immer per Fernbedienung erreichbar sind, muss man sich nicht streiten.
    Allerdings gehen bei mir immer die Warnlampen an, wenn ich in einem Artikel lese: “energieeffizientere Geräte werden angeboten”. Das suggeriert vielen, wenn ich mein altes Gerät (z.B. Herd) entsorge und ein neues Gerät kaufe, helfe ich der Umwelt. Das kann genau derselbe Fehlschluss sein, wie bei den meisten Autos, die durch die Abwrackprämie verschrottet werden. Schließlich kostet die Herstellung und die Entsorgung eines Geräts ebenso erhebliche Energie.
    Also am besten wirklich Energiesparen: Eine Handpumpe im Garten z.B. spart nicht nur Energie, sondern hat auch viel mehr Style als eine Motorpumpe.

    Grüße vom Blumenmann

    Geschrieben von Jan (Blumenmann) | 22. Mai 2009, 15:50
  2. Eine Verringerung des Verbrauchs ist ein wichtiger Schritt um die Umwelt zu schonen und die eigenen Kosten zu verringern, aber ein Vergleich von mehreren Stromanbietern ist auch wichtig, um den Druck bei den Konzernen zu erhöhen, umweltverträglichen Strom zum wettbewerbsfähigen Preis anzubieten.
    Macht mit.

    Geschrieben von Timo | 11. Januar 2010, 18:06

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