(Bild: Christine Schonschek) Die selbst gemachte Pizza oder Pasta noch mit Oregano, Thymian oder Basilikum zu verfeinern, das ist für Genießer eine Selbstverständlichkeit. Und selbst wer keinen eigenen Garten sein eigenen nennt, der zieht die Kräuter einfach auf dem Balkon, der Terrasse oder zur Not auch auf der Fensterbank. Was man dafür braucht ist eigentlich nicht viel. Ein paar Blumentöpfe nebst Untersetzer oder auch einen schicken Kräutertopf, etwas Erde, die entsprechenden Samen und ein wenig Geduld.
Diese Pflanzgefäße sollte natürlich eine gute Drainage haben, damit die Kräuter nicht durch Staunässe Schaden nehmen können. Um einen guten Wasserabzug zu gewährleisten, kann man zum Beispiel Keramik- oder Tonscherben beziehungsweise Kügelchen verwenden. Ebenfalls geeignet dafür sind Kieselsteine oder auch Pflanzgranulat. Dieses Materialien füllt man im unteren Drittel ein und gibt darauf die Pflanzerde. Anschließen sät man dann seine Lieblingskräuter in die einzelnen Öffnungen des Kräutertopfs. Je mehr die einzelnen Kräuter die Sonne und Trockenheit lieben umso höher sollte man sie – ebenso wie bei der Kräuterspirale – aussähen.
Auf jeden Fall macht es Freude die Gewürzkräuter frisch vom Balkon zu ernten. Vielleicht ist daneben auch noch ein Plätzchen frei, um dort auch noch herzhaftes Balkongemüse einzupflanzen. Ungeduldige können statt der Samen auch direkt fertige Pflanzen in ihren Kräutertopf setzen. Übrigens eignet sich ein solcher Mini-Kräutergarten auch gut als nützliches Mitbringsel zur nächsten Garten- oder Grillparty.
