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Schimmelpilzbefall fachgerecht sanieren

DSH(Foto: DSH) Vor allem in Kellerräumen steigt jetzt während der wärmeren Monate wieder die Wahrscheinlichkeit einer Schimmelbildung. Dem kann man aber auch vorbeugen. Doch nicht nur im Keller hat man mit dem Auftreten der schwarzen Schimmelflecken zu kämpfen, sondern auch in regelmäßig genutzten Räumen innerhalb der Wohnung. Was zu tun ist, wenn die Sporen sich schon an Wänden festgesetzt haben, dazu gibt das Umweltbundesamt (UBA) einige Empfehlungen für eine fachgerechte Sanierung.

Dabei sollte man nach dem Rat des UBA auf chemische Desinfektionsmittel verzichten. Viele Betroffenen sind der Meinung, dass man damit das Problem schnell beheben kann. Allerdings lässt sich mit solchen Desinfektionsmittel das Problem oft nicht wirklich lösen. Außerdem kann ihr Einsatz unerwünschte Folgen haben, wie etwa eine lang anhaltende Geruchsbelästigung oder sie können gar zu gesundheitlichen Beschwerden bei den Bewohnern führen. Oberflächliche Desinfektionsmaßnahmen sind aus zwei Gründen nicht zielführend. Einerseits wirken viele Desinfektionsverfahren in der Praxis nicht richtig beziehungsweise nicht dauerhaft, selbst dann nicht, wenn deren Wirksamkeit in Laborversuchen nachgewiesen wurde. Und anderseits genüge eine Desinfektion nicht aus, um die Bewohner vor den gesundheitlichen Auswirkungen der Schimmelpilzsporen zu schützen, so das UBA weiter. Denn selbst abgetötete Sporen können allergisch und toxisch wirken. Daher gehört zu einer vollständigen Sanierung die komplette Entfernung von lebenden und toten Sporen.

Zu einer fachgerechten Sanierung gehört in erster Linie die Beseitigung der Ursachen, welche zum Feuchtschaden führen. So dass den Schimmelpilzen die Lebensgrundlage entzogen wird. Des Weiteren gehört auch die Reinigung der Materialien dazu, die von den Schimmelpilzen befallen sind. Dort wo dies nicht möglich ist muss das befallene Material entfernt werden. Abschließend sollte die komplette Wohnung einer Feinreinigung unterzogen werden, um eine Beseitigung eventuell noch vorhandener Schimmelpilzsporen zu erreichen. Damit die Bewohner während dieser Schimmelpilzsanierung geschützt sind, sollten die befallenen Bereiche abgeschottet werden. Die Arbeiter tragen bei der Durchführung zum eigenen Schutz Handschuhe sowie einen Mundschutz.

Übrigens, die Aktion DAS SICHERE HAUS warnte schon vor längerem dafür, dass Schimmelpilze besonders Kinder gefährden. Daher sollten gerade Familien rasch dafür sorgen, dass sie diese unangenehmen Mitbewohner schnell und zuverlässig wieder los werden.

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Trackbacks/Pingbacks

  1. [...] führen zu zerstörtem Hausrat und Schäden der Bausubtanz, ganz zu schweigen von der Gefahr einer Schimmelbildung. Und die mühsame Trockenlegung kostet viel Geld. Um es erst gar nicht soweit kommen zu lassen [...]

  2. [...] nicht fachgerecht gedämmt, dann kann sich Schwitzwasser bilden. Der richtige Nährboden für Schimmelpilze. Um die Bildung von Schwitzwasser zu verhindern muss eine so genannte Dampfsperre eingebaut werden. [...]

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