Haus

Wohneigentum als Altersvorsorge

pixelio.de / Ernst Rose(Bild: pixelio.de / Ernst Rose) Zu einem Verfall der Immobilienwerte in zahlreichen Regionen Deutschlands könnte der demographische Wandel führen. Zur Abmilderung dieser Folgen ruft das Umweltbundesamt (UBA) Bund, Länder und Kommunen auf. Die drei Forderungen des UBA lautet: die Zersiedelung bremsen, zusätzliche Infrastrukturen und Gebäude sollen nur noch in Wachstumsregionen errichtet und nicht mehr benötigte zurückgebaut werden. Die erhaltenswerte Bausubstanz soll aber grundsätzlich energetisch saniert werden, damit sie sich wirtschaftlicher wird, so die Forderungen von UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge. Jedem einzelnen Wohnungs- / Hauseigentümer kommt damit die Aufgabe zu sein Objekt in einem sehr guten Zustand zu erhalten, um sich so eine optimale Altersvorsorge zu schaffen.

An sich ist das nichts Neues: Wohneigentum als Altersvorsorge. Doch im Zuge des demographischen Wandels kommt dieser Möglichkeit für den Lebensabend vorzusorgen eine noch größere Bedeutung zu. Das erstrebenswerteste Ziel ist sicherlich so lange wie möglich im Eigenheim wohnen zu bleiben und dann vom mietfreien Wohnen im Alter zu profitieren. Aber auch sichere Mieteinnahmen beziehungsweise die Option durch den Verkauf der Immobilie sich die Kosten für die Pflege leisten zu können, gehören zu den Chancen, welche Wohnungseigentümer für die Zukunft sehen. Allerdings sollte man auch beachten, dass in Regionen mit einer abnehmenden Bevölkerungszahl die hohen Leerständen zu einem Überangebot und letztlich zum Preisverfall führen können.

Wer sich eine Immobilie als Form der Alterssicherung anschaffen möchte, sollte sorgfältig prüfen, ob das ausgewählte Objekt langfristig Wertstabil bleibt. Weiterhin sollte man kritisch die demographische Prognose der Region hinterfragen. Ebenfalls achten sollte man auf die Energieeffizienz des Gebäudes oder auf den Aufwand es energieeffizient zu gestalten. Aber auch die Barrierefreiheit spielt eine Rolle, denn gegebenenfalls kann man sich später die dann notwendigen Umbaumaßnahmen nicht mehr leisten. Das UBA rät vom Kauf ab, wenn nur eines dieser Kriterien ungünstig bewertet wurde.

Hilfreich kann zumindest für die demographische Prognose der Region die Bevölkerungsvorausrechnung nach Ländern sein. Diese ist zu finden unter: www.destatis.de/laenderpyramiden/. Allerdings sollte man beachten, dass dieses Tool nicht mehr unter Firefox 3.x funktioniert.

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  1. [...] ist eine sehr beliebte Form der Altersvorsoge. Doch was nützt diese, wenn die Bewohner in den eigenen vier Wänden nicht mehr zurecht kommen, [...]

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