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Verantwortung für die Natur übernehmen: Junior Ranger Programm

EUROPARC Deutschland e.V.(Bild: EUROPARC Deutschland e.V.) Im Nationalpark Harz veranstalten vom 12. bis 14. Juni 2009 der EUROPARC Deutschland und der WWF eine Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Junior Ranger Programm. Durch den Nationalpark Hainich streifen auf den Spuren der Wildkatze, alte Apfelsorten probieren im Biosphärenreservat Rhön oder unterwegs sein auf der Kindersafari im Naturpark Drömling – solche oder ähnliche Aktivitäten bietet das bundesweite Junior Ranger Programm in den Nationalen Naturlandschaften.

In den USA sind einige der dortigen Nationalparks nicht nur den eigenen Bürgern ein Begriff, sondern auch weltweit bekannt. Aber auch in Deutschland gibt es mehrere Großschutzgebiete in denen es ebenfalls darum geht, das Erbe der Natur so gut es geht zu erhalten. Die Ranger dürfen in einem Nationalpark natürlich nicht fehlen. Kindern sind meist besonders daran interessiert was in der Natur so vor sich geht. Als so genannte Junior Ranger werden die Jungen und Mädchen zu Botschaftern für die Nationalen Naturlandschaften und sollen gleichzeitig für den Erhalt der Großschutzgebiete begeistert werden.

Im Rahmen des bundesweiten Junior Ranger Treffens wird ‚   am 13. Juni Auf dem Hohnehof Bundesumweltminister Sigmar Gabriel um 13:00 Uhr der Öffentlichkeit das neue Jugendprogramm vorstellen. Teilnehmen werden an der dreitägigen Veranstaltung rund 300 Kinder aus 20 Großschutzgebieten.

Ausgebaut wird das Bildungsangebot mit Schwerpunkt ¢â‚¬Å¾Umwelt ¢â‚¬Å“ durch den EUROPARC Deutschland, die Nationalen Naturlandschaften und den WWF Deutschland. Künftig können Kinder im Alter zwischen sieben bis zwölf Jahren bundesweite eine Qualifikation als Junior Ranger erlangen. Möglich sein soll dies derzeit bereits in rund 25 von 120 Großschutzgebieten. Die Kinder sollen in regionalen Ortsgruppen das jeweilige Großschutzgebiet kennen lernen und sich dabei auch mit den vielfältigen Aufgaben eines Rangers vertraut machen können. Die ersten Zugänge zu Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks sollen eröffnet werden durch Bildungsangebote im Internet sowie ein breit angelegtes Grundschulprogramm. Verstärkt wird die Motivation sich einzusetzen für den Erhalt von Landschaft und Natur, wenn es zu einer emotionalen Bindung damit kommt. Dafür sollen die jungen Menschen die Natur authentisch erleben, angeleitet und begleitet durch einen erfahrenen ¢â‚¬Å¾Senior Ranger ¢â‚¬Å“.

Kinder, die nicht in einem Schutzgebiet wohnen, können die großen Schutzgebiete entweder in den Ferien oder interaktiv über das Internet kennen lernen. Dazu gehören maßgebend der Kontakt mit einem Ranger sowie der Besuch eines Großschutzgebietes. Sensibilisiert werden sollen die jungen Naturerforscher auch für gefährdete Arten und Lebensräume.

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