(Foto: pixelio.de / Helmut Brunken) Kürzlich war bei uns in der Stadt der “Tag der Vereine”, zu dem ich gemeinsam mit meinem Mann gegangen bin. Neben Turn-, Musik- und Wandervereinen war auch ein Stand eines Imkers präsent. Bei der Gelegenheit habe ich gedacht, es wäre doch mal interessant zu erfahren, wie man eigentlich Imker wird und welche Voraussetzungen man für dieses süße Freizeitbeschäftigung mitbringen muss.
Zusammenfassend sollten Imker/innen in spe folgendes mitbringen: Liebe zur Natur und natürlich auch zur Biene, Wissensdurst, Einfühlungsvermögen einen geeigneten Platz zum Aufstellen des Bienenstocks und auch ein bisschen Muse.
Warum man Imker/in werden sollte
Es gibt viele Gründe, weshalb man Imker/in werden sollte. Die Arbeit mit den fleißigen Insekten ist interessant und abwechslungsreich. Bei dieser Tätigkeit kann man die faszinierende Bienenwelt erleben. Die Arbeit findet in und für die Natur statt. Denn schließlich sorgen erst die Honigbienen dafür, dass viele Nutz- und Wildpflanzen bestäubt werden und somit viele Früchte hervorbringen können. Die Bienenhaltung erfordert nicht viel Zeit und Platz. Am besten ist es natürlich, wenn man auf dem eigenen Grundstück (zum Beispiel am Wald- oder Wiesenrand) oder vielleicht im Schrebergarten ein paar Quadratmeter Platz hat. Dort hält man sich sowieso regelmäßig auf. Deshalb lässt sich auch der zeitliche Aufwand für die Pflege des Bienenstocks in Grenzen halten, weil eine zusätzliche Anfahrt zum Bienenvolk entfällt.
Welche Einstiegsmodelle sich anbieten
Allen Bienenfreunden die sich vorstellen können, dass die Imkerei etwas für sie wäre bietet der Deutsche Imkerbund e. V. (DIB) verschiedene Einstiegsmodelle an. Bundesweit gibt es Möglichkeiten über Anfänger- und Schnupperkurse sich mit dem Fachgebiet vertraut zu machen. Für die ersten Schritte in Richtung Imker kann man sich aber auch von einem Imkervater / Imkerpaten beraten lassen. “Aktion Probe-Imker/in” nennt der DIB ein weiteres Einstiegsmodell. Dabei können sich Imker in spe für ein Bienenjahr (März bis August) ein Volk plus Zubehör mieten. Auch ihnen steht für Fragen oder bei Problemen ein erfahrener Imker zur Seite. Weiterhin gibt es auch noch die Möglichkeit einer Bienen-Patenschaft. Dabei kann man Pate für ein Bienenvolk werden und dadurch umfassende Einblicke bekommen, indem man einem Imker zur Hand geht. Am Ende kann man sich dann über den Honig seines Patenvolkes freuen.

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[...] der Frage “Wie wird man eigentlich Imker/in?” hatten wir uns hier im Blog bereits näher auseinander [...]
[...] ist erhältlich in Apotheken oder direkt bei manchen Imkern. Beachten sollte man allerdings, dass manche Menschen allergisch auf Propolis reagieren können. [...]