(Bild: Christine Schonschek) Umwälzpumpen kommen in nahezu jedem Haus vor. Gebraucht werden sie in der Haustechnik, ganz gleich ob im Heizkessel oder in der Solaranlage. Doch leider gehören sie oftmals zu den größten Stromfressern im Haushalt. Doch durch den Einsatz einer ‚ besonders effizienten Umwälzpumpe kann man zu Hause Energie und CO2 einsparen. Gleichzeitig können die Verbraucher dadurch auch Geld sparen. Auf Vorschlag der EU-Kommission beschlossen am 27. März 2009 die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten Anforderungen an die Mindesteffizienz von Umwälzpumpen. Demnach sollen ab 2013 ineffiziente Umwälzpumpen stufenweise vom Markt genommen werden.
Die EG-Verordnung gilt für mehrere Arten von Umwälzpumpen, sofern es sich dabei um so genannte ¢â‚¬Å¾Nassläufer ¢â‚¬Å“ handelt. Dabei wird der Rotor des Motors von der umzuwälzenden Flüssigkeit (in der Regel Wasser) umspült. Die Leistung solcher Hilfsgeräte liegt zwischen einem und 2500 Watt. Die Leistungsabgabe erfolgt hydraulisch. Betroffen sind von der Verordnung mehrere Arten von Umwälzpumpen:
- Heizungsumwälzpumpen, die das von der Zentralheizung erwärmte Wasser zu den Heizkörpern und wieder zurück pumpen
- Umwälzpumpen in Solaranlagen, auch genannt ¢â‚¬Å¾Solarpumpen ¢â‚¬Å“. Sie sind für den Transport der gesammelten Sonnenwärme zur Heizungsanlage verantwortlich
- Sole-Umwälzpumpen, bei denen die durch die Erdkollektoren oder Erdsonden gewonnene
Erdwärme zur Wärmepumpe geleitet wird
- Umwälzpumpen, welche das von Klimaanlagen erzeugte Kaltwasser im Gebäude verteilen
Außerdem unterscheidet die Verordnung noch zwischen ¢â‚¬Å¾integrierten Umwälzpumpen ¢â‚¬Å“, die vorwiegend in einen Wärmeerzeuger oder einen Wärmeübertrager eingebaut sind und ¢â‚¬Å¾externen Umwälzpumpen ¢â‚¬Å“. Letztere arbeiten unabhängig von einem Wärmeerzeuger.
Im Fokus der Verordnung liegen die Anforderungen an den Energieverbrauch. Sie werden als
Energieeffizienz-Index (EEI) formuliert. Zur Ermittlung des EEI wird die elektrische Leistungsaufnahme bei unterschiedlichen Betriebszuständen gemessen und anhand eines Lastprofils gewichtet. Diese gewichtete Leistungsaufnahme setzt man anschließend in das Verhältnis zur elektrischen Leistungsaufnahme einer durchschnittlichen Referenzpumpe mit gleicher Leistung. Heizungsumwälzpumpen mit einem EEI ¢â€°Ë† 1 oder größer gehören zu den ineffizientesten. Momentan erreichen die effizientesten Heizungsumwälzpumpen einen
EEI ¢â€°Ë† 0,20.
Der Umstieg auf eine sparsamere Umwälzpumpe kann sich in der Tat lohnen. Mit Hilfe des PumpenChecks kann man errechnen, wie viel Strom man sparen kann. Zu finden ist dieses Serviceangebot des Umweltbundesamtes (UBA) unter http://pumpenrat.co2online.de/index.php?portal_id=uba
Ausgetauscht werden sollte die Pumpe aber nur durch einen Fachhandwerker. Übrigens, wird der Einbau einer hocheffizienten Umwälzpumpe von der KfW-Förderbank unterstützt, wenn sich dadurch gleichzeitig die Wärmeverteilung optimieren lässt.

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