(Bild: Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik) Zu den Alternativen zu fossilen Brennstoffen gehört auch die Geothermie. Hierbei unterscheidet man zwischen der so genannten flachen und der tiefen Geothermie. In erster Linie geht es bei der oberflächennahen (flachen) Geothermie um die Energiegewinnung für Heiz- und Kühlzwecke. Darunter fallen sowohl Erdwärmesonden als auch Erdwärmekollektoren. Die tiefe Geothermie wird nicht nur zu Heizzwecken, sondern gegebenfalls auch zur Stromgewinnung genutzt. Die Grundlage dafür sind natürliche Heißwasser-Vorkommen aus geeigneten Reservoirgesteinen. Kürzlich teilte der Informationsdienst Wissenschaft e.V. mit, dass es ein neues Geothermisches Informationssystem für Deutschland gibt.
Zu finden ist dieser Service unter www.geotis.de. Dieser richtet sich vor allem an Interessierte der tiefen Geothermie. Sie sollen sich darüber einen Überblick über sämtliche in Bau und in Betrieb befindlichen tiefengeothermischen Projekte in Deutschland verschaffen können. Das Geothermische Informationssystem für Deutschland (GeotIS) können Interessierte kostenlos nutzen. Dieses Infoportal wurde in mehrjähriger Arbeit aufgebaut durch das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik in Hannover. Die Mittel dafür hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bereitgestellt.

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