Individuelle Badgestaltung mit Mosaiksteinen

Knauf Bauprodukte(Foto: Knauf Bauprodukte) Bei der Gestaltung von Wellness-Oasen kommen Mosaiksteine oft zum Einsatz. Aber auch im Badezimmer kann man damit vor allem Teilbereiche entweder gestalterisch abgrenzen oder auch besonders hervorheben. Der Kreativität sind dank einer Vielzahl an Farben und Formen kaum Grenzen gesetzt. Praktische Hinweise zum Material sowie auch zur Verlegetechnik verrät die DIY Academy.

Zusammengesetzt

Mosaiksteine können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Möglich sind neben Naturstein auch Keramik, Glas oder Metall. Erhältlich sind im Baumarkt auch Mosaikfliesen, die schon aus einzelnen Steinchen zusammengesetzt sind. Oftmals werden sie aber auch im Verbund angeboten. Das bedeutet, dass sich die Elemente auf vorgefertigten Netzen befinden. So kann man sich die zeitraubende Arbeit des Zusammensetzens ersparen. Ob für Bordüren oder Ornamente – die Netze lassen sich mit Hilfe einer Schere oder eines Cutters recht einfach auf die gewünschte Größe zuschneiden.

Vorbereitung

Ehe man mit dem Verlegen der Mosaicfliesen beginnen kann, muss natürlich der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Als Grundlage sollte eine glatte und möglichst saubere Fläche zur Verfügung stehen. Es kann sein, dass je nach Art des Untergrundes gewisse Vorarbeiten nötig sind. So empfiehlt es sich, etwa eine Verkleidung aus Gipskartonplatten mit Tiefengrund zu streichen. Damit soll verhindert werden, dass die saugenden Bauelemente dem Fliesenkleber die Feuchtigkeit entziehen können. Selbst wenn auf Fliesen geklebt wird, sollte man auf einen vorherigen Haftanstrich nicht verzichten. Zum Schutz vor Nässe und Schimmel wird die Oberfläche zusätzlich mit eine Verbundabdichtung gestrichen. Spezielle Dichtungsbänder oder auch flexibles Sanitärsilikon sollen vor allem bei Eck-, Anschluss- oder Dehnungsfugen ein Eindringen von Feuchtigkeit verhindern.

Klebstoff

Auf das jeweilige Material, aus dem die Mosaikfliesen bestehen, müssen auch die Fliesenklebstoffe ausgerichtet werden. Für durchscheinende Glas- oder Natursteinfliesen kommen weiße Marmor- und Granitkleber zum Einsatz. Denn dieser scheint nach dem Trocknen nämlich nicht durch. Mit herkömmlichem Fliesenkleber werden Keramikfliesen mit glasierter Oberfläche befestigt. Zum Anrühren hält man sich an die Herstellervorgaben. Den Kleber verteilt man dann mit einer Glättkelle gleichmäßig auf dem vorbereiteten Untergrund. Anschließend durchkämmt man diese Maße mit dem Zahnspachtel. Um die optimale Zahnung zu finden orientiert man sich an der Größe des Fliesenelements. Beträgt die Kantenlänge bis zu 100 Millimeter, dann kommt eine Zahnung von 4 Millimetern zum Einsatz. Natürlich sollte man den Kleber nur Schritt für Schritt auftragen. So dass man auf diesem Teilabschnitt die Fliesen befestigen kann, bevor der Kleber eine Haut bildet. Das Mosaiknetz drückt man leicht in das Kleberbett ein und anschließend noch mit einem Fugenbrett an.

Fugenmörtel

Zum Abschluss dieser dekorativen Gestaltung des Badezimmers wird der Fugenmörtel  in die Fugen eingeschlämmt. Dies erfolgt aber erst, wenn alle Mosikfliesen angebracht wurden und der Fliesenkleber komplett durchgetrocknet ist. Zum Einschlämmen arbeitet man den Fugenmörtel mit dem Fugenbrett in diagonalen Bewegungen kreuz und quer in die Fugen ein. Damit kein überschüssiges Material auf der Fliesenoberfläche verbleibt, muss der Fugenmörtel sauber abgezogen werden. Um Kratzer und Verfärbungen auf Glas-, Metall- und Natursteinmosaik zu vermeiden, sollte man einen feinkörnigen Fugenmörtel verwenden. Geeignet sind dafür etwa Fugenmörtel, die auch für Marmor und Granit eingesetzt werden. Ist der Mörtel matt angetrocknet, dann reinigt man die Fliesenelemente am besten gleich mit einem feuchten Schwamm beziehungsweise mit einem Schwammbrett.

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