(Bild: Christine Schonschek) Nach dem gestrigen Mitsommernachtstag werden die Tage nun wieder kürzer. Doch die Freiluft- und Grillsaison dauert natürlich noch lange an. Bei warmen Temperaturen gibt es kaum etwas Schöneres als die Zeit unter freiem Himmel zu verbringen. Viele Einsatzzwecke ergeben sich im Außenbereich für Licht- und Elektroinstallation. Daher sollten diese auf ihre Witterungsbeständigkeit hin überprüft werden. Der Garten selbst sowie auch Pfade, Einfahrten oder auch Gartenhäuser sollen stimmungsvoll beleuchtet werden. ‚ ‚ Rasenmäher, Elektrogrill, der Bewässerungscomputer, die Teichpumpe und andere elektrische Gartenhelfer brauchen ebenfalls Strom. Was gilt sollte man in Sachen Licht und Strom im Außenbereich beachten?
Strom dort haben, wo er gebraucht wird
Anstatt sich im Garten über lästigen Kabelsalat von Verlängerungskabeln oder Kabeltrommeln zu ärgern, kann man die Strominstallation einfach in die Erde verbannen. Rasenmäher und Co. lassen sich dann ganz einfach an den so genannten Energiesäulen einstecken. Dabei handelt es sich ganz einfach um Gartensteckdosen, welche in einer Säule integriert sind. Am besten versteckt man die Energiesäulen zwischen Büschen und Sträuchern oder begrünt sie mit Rankpflanzen. Montieren lassen sie sich übrigens auf nahezu jedem Untergrund. Mit Strom werden sie, über die im Boden verlegten Kabel, versorgt.
Wichtige Hinweise
Grundsätzlich dürfen Elektroinstallationen nur von einem gelernten Elektriker durchgeführt werden! Dies sollte man zum einen aus eigenem Schutz aber auch aus versicherungstechnischen Gründen auf jeden Fall beherzigen. Denn Versicherungen zahlen nur dann, wenn die Elektroarbeiten fachmännisch ausgeführt wurden. Zur Verlegung der Stromkabel im Erdreich sollte man beachten, dass der Boden steinfrei ist. Die Initiative ELEKTRO+ empfiehlt, die Zuleitungen idealer Weise in Sand zu legen. Der Elektrofachmann kann die Außenstrominstallation direkt an die elektrische 230-Volt-Installation des Wohnhauses anschließen. ‚ Betragen die Verlegetiefen weniger als 60 Zentimeter, dann ist es ratsam die Kabel durch Rohre zu schützen. Die Leitungen dürfen im Erdreich nicht verlegt werden.
Sicherheit hat stets Vorrang
Vorgeschrieben sind für alle Stromkreise außerhalb des Hauses Fehlerstromschutzschalter ( ¢â‚¬Å¾FI-Schalter ¢â‚¬Å“). Diese Schalter werden in den Sicherungsschrank eingebaut. Damit soll nämlich vermieden werden, dass über ein defektes Elektrogerät Strom abfliesen und Menschen gefährden kann. Bei Gartenpartys und Grillfeiern sind die Außenlichterketten zur Beleuchtung des Pavillons oder des Gartenzeltes recht beliebt. Gerne werden elektrische Lichterketten mit Illuminationsflachleitung und aufgesetzten Lampenfassungen verwendet. Diese Lichterketten sind so anzubringen, dass die Fassungen nach unten zeigen. Dadurch soll nämlich ein Eindringen von Wasser verhindert werden. Es ist weiterhin nicht erlaubt einmal montierte Fassungen zu versetzen.
Erleuchtete Pfade
Ganz gleich zu welcher Jahreszeit – auf Treppen und unebenem Gelände im Außenbereich sollte man Trittsicherheit stets gewährleisten. Dafür platziert man am Besten Gartenleuchten am Boden, welche den Wege oder die Pfade sowie den Untergrund blendfrei ausleuchten. Beim Einkauf der Lampen sollte man außerdem auch daran denken, dass das jeweilige Modell auch für die Verwendung im Freien geeignet ist. Die Gartenlampe sollte den Anforderungen der DIN EN 60598 (VDE 0711) genügen und ein VDE-Prüfzeichen tragen. Hilfreich sind bei der Auswahl auch die Schutzklasse IP 44 oder auch das Wassertropfen-Symbol im Dreieck.

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[...] -lichterketten. Denn diese kann man sehr flexibel aufstellen, ohne dass man dafür quer über den Garten Stromkabel verlegen muss. Ein weiterer Vorteil dieser Leuchtkörper ist, dass die Stromrechnung davon nicht [...]
[...] nicht nur wichtig für die gemütliche Stimmung, sondern auch absolut notwendig, soll die restliche Gartenbeleuchtung noch zur Geltung [...]