Gartenarbeit und Allergie: Kann zusammenpassen

pixelio.de / Heinrich Lange(Bild: pixelio.de / Heinrich Lange) Allergien müssen kein Ausschlusskriterium für den Garten beziehungsweise die Gartenpflege sein. Pollenallergiker müssen nicht nur von der Blütenpracht im eignen Garten träumen, sondern sie können ihn auch in die Tat umsetzen. Denn es gibt durchaus auch Allergiker freundliche Gewächse, welche als relativ unbedenklich gelten. Trotzdem sollte man im Vorfeld auf jeden Fall einen Allergietest beim Hautarzt machen lassen, um herauszufinden auf welche Pollen man allergisch reagiert. Diese sollten dann auf keinen Fall in den eigenen Garten gepflanzt werden. Bei manchen Pflanzen kann man es tatsächlich sehen, dass sie zu den Pollenschleudern gezählt werden.

Dies ist zum Beispiel bei der Birke oder Haselnuss der Fall. Allergiker sollten darüber hinaus weder Ahorn, Buche, Linde, Pappel noch Zeder in ihren Garten pflanzen.

Geeignete Pflanzen für den Allergiker-Garten

Als unbedenklich werden dagegen allergenarme Pflanzen wie zum Beispiel Azaleen, viele Clematis-Sorten, Rhododendron, Thunbergien oder Prunkwinden eingestuft. In den Garten von Allergikern dürfen ruhig auch Nachtkerzen, Nelken und Rittersporn wachsen. Die Schleckermäuler unter den Allergie geplagten Menschen können sich in den Garten auch Kirschen sowie sämtliche Zitrusfrüchte pflanzen. Erlaubt sind auch Rosen und Tulpen sowie Pflanzen mit sterilen Blüten wie etwa verschiedene Hortensien- und Hyazinthenarten. Zu den pollenarmen Sträuchern gehören unter anderem auch Magnolien, Forsythien und Weigelien. Verwendet werden dürfen außerdem auch solche Pflanzen, die zur Gestaltung eines Steingartens gehören. Allergiker können in den eigenen Garten aber auch Pflanzen mit schweren Pollen setzen, wie etwa Hibiskussträucher.

Weitere Tipps

Um zu verhindern, dass sich im Rasen möglichst geringe Mengen an Pollen festhalten sollte man diesen so kurz wie möglich halten. Die Gartenarbeit – wozu auch das Rasenmähen gehört – sollten Pollenallergiker nie an recht trockenen Tagen durchführen. Denn dann könnte zu viel Staub aufgewirbelt werden. Als Arbeitskleidung empfiehlt es sich, möglichst auf schmutzabweisende Textilien mit glatten Oberflächen zurückzugreifen. Insbesondere die Augen und die Nasen- und Mundschleimhäute sind zu schützen. Wer besonders arg an der Pollenallergie leidet, aber trotzdem eine besondere Leidenschaft zur Gartenpflege hat, sollte zum eigenen Schutz einen Mundschutz sowie eine Ski-, Fahrrad oder eine andere Schutzbrille tragen.

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