Garten

Kiesweg im Garten anlegen

pixelio.de / Joel de ¢â‚¬â„¢ Simon(Bild: pixelio.de / Joel de’ Simon) Manche Elemente im Garten dienen dem Menschen auf mehrfache Weise. Dazu gehören auch die Wege. Zum einen kann man auf ihnen zu den verschiedenen Gartenbereichen oder Beeten gelangen. Anderseits bilden sie auch eine optische Trennlinie zwischen den Elementen. Relativ schnell und kostengünstig kann man mit Kies einen Weg im Garten anlegen. Bei sommerlich warmem Wetter kann ein Kiesweg auch der Fußsohlenmassage dienen. Mit diesem Material kann man sowohl gerade als auch geschwungene Wege leicht anlegen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wasser leicht nach unten abfließen kann. Aus diesem Grund sind Kieswege selbst nach oder während eines Regenschauers gut begehbar.

Skizzieren

Möchte man solch ein verbindendes Element in seinen Garten zaubern, dann markiert man erst einmal die Form sowie den Verlauf des Kiesweges. Dazu spannt man entweder eine Schnur – wenn der Weg gerade verlaufen soll – oder ritzt mit Hilfe eines Fugenkratzers einen geschwungenen Pfad in die Erde oder das Gras. Danach hebt man die so markierte Wegfläche circa 15 Zentimeter tief aus.

Schicht…

Wenn man sich schon selbst an die Arbeit macht, dann soll der eigens angelegte Kiesweg natürlich möglichst lange halten. Um eine gute Stabilität zu erreichen, ist eine Tragschicht erforderlich. Hierfür eignet sich Recyclingschotter recht gut. Diese Schicht sollte bei einem normalen Gartenweg circa zehn bis zwölf Zentimeter stark sein. Die Schotterschicht muss gestampft oder verdichtet werden. Entweder man macht dies manuell mit einem Handstampfer oder man behilft sich mit einem Rüttler beziehungsweise einer Rüttlerplatte. Im gut sortierten Baumarkt kann man gegebenenfalls so ein Gerät mieten.

¢â‚¬ ¦für Schicht

Anschließend kommt dann auf die Schicht aus Schotter noch eine Brechsand-Schicht. Dabei handelt es sich um speziell gebrochenen Sand. Dieser verzahnt sich gut miteinander und bietet außerdem noch eine optimale Verbindung mit der Schotterschicht. Ein geringerer Unkrautbewuchs sollte dann eigentlich die Folge sein. Natürlich muss auch diese Schicht gut gestampft oder gerüttelt werden. Auf die ganz dicht liegende Unterlage aus Schotter und Sand, kann man dann den Kies zwei bis drei Zentimeter hoch aufschütten.

Am Rand entlang

Schön sieht es auch aus, wenn man die Ränder des Weges optisch noch hervorhebt. Dazu kann man am Rand entlang etwas größere Steine sehr dicht aneinanderreihen. Diese Aufgabe sollte man allerdings erledigen bevor man die Kies-Schicht eingefüllt hat.
Soll der Weg besonders stabil gestaltet werden, dann kann man die Ränder mit Kantensteinen in ein Betonfundament setzen. Als Kantensteine können auch hochkant gestellte Betonplatten verwendet werden.

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