Ab ins Holz: Schwarzbeeren sammeln!

Bild: Christine Schonschek

Bild: Christine Schonschek

Ausgestattet mit einem Milchkännchen und mehreren Eimern ging ich als Kind gerne mit ins Holz (Wald) um dort die bodennah wachsenden Heidelbeeren zu ernten. Und auch wenn die Früchte eigentlich eingekocht werden sollten, landeten einige davon direkt im Mund. Was für ein Genuss! Besser ist es allerdings die Beeren im Wald zu ernten und sie Zuhause erst einmal gründlich zu waschen. Regional unterschiedlich werden die kleinen blauen Früchte des Waldes bezeichnet. Die Botaniker bezeichnen die Heidelbeeren als Vaccinium myrtillus. Bekannt sind sie aber auch unter der Bezeichnung Blau- oder Schwarzbeeren. Dem Gaumen ist es allerdings gleich, wie man die schmackhaften kleinen Beeren nennt. Auf Heidelbeerenansammlungen trifft man aber nicht nur im lichten Wald.

Großflächig gedeihen sie auch in Heidelandschaften. So findet man beispielsweise viele Heidelbeerpflanzen auf dem Kahlen Asten im Sauerland oder auch in der Wacholderheide beziehungsweise auf dem Bergheideweg in der Eifel. Zu finden sind Heidelbeeren darüber hinaus aber auch noch in Mooren.

Die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehörenden Heidelbeeren bevorzugen einen nährstoffarmen, kalkfreien Boden und einen hellen Standort. Der sommergrüne Halbstrauch erreicht eine Wuchshöhe zwischen 15 bis 40 Zenitmeter. Geerntet werden können die Früchte dieser Wildpflanze etwa zwischen Juli bis September.

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1 Kommentar zu “Ab ins Holz: Schwarzbeeren sammeln!”

  1. Sollte man wilde Blaubeeren aus dem Wald eigentlich nicht generell nur gekocht/durcherhizt (Marmelade, Kompott etc.) verzehren wegen des Fuchsbandwurms?

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