Bild: pixelio.de / Stephanie Hofschlaeger
Mit dieser Überschrift ist aber nicht die Farbe “Grün” an sich gemeint, sondern die Eigenschaft. Anders ausgedrückt: ‚ Naturfarben liegen im Trend. Allerdings ist Naturfarbe nicht gleich Naturfarbe. Um im Angebotsdschungel tatsächlich eine Bio- oder Ökofarbe zu finden, ist es wichtig deren entsprechende Kriterien zu kennen. Echte Naturfarben erkennt man oftmals allein schon daran, dass auf der Verpackung alle Inhaltsstoffe vollständig deklariert sind. Damit man letztlich dann doch erkennen kann, ob es sich bei der jeweiligen Farbe um ein natürliches Produkt handelt sollte man wissen welche Inhaltsstoffe in einer Naturfarbe nicht enthalten sein sollten.
In einer Naturfarbe sollten unter anderem diese Stoffe nicht in der Zusammensetzung auftauchen: Acryl, Epoxy, Isoaliphate, Isoparaffine oder Polyurethan. Denn diese petrochemischen Bestandteile können nicht in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden. Naturfarben bestehen wie ihr Name schon besagt aus pflanzlichen und somit nachwachsenden Rohstoffen.
Ab dem 1. Januar 2010 tritt die zweite Phase der europaweiten VOC-Richtlinie in Kraft. Weitere Informationen dazu gibt es auf den Seiten des Bundesumweltamtes (UBA) unter www.umweltbundesamt.de/bauprodukte/bauanstrichstoffe.htm.
Die VOC 2010 schreibt deutlich verschärfte Grenzwerte für lösemittelhaltige Bautenfarben, -lacke und -lasuren vor. Mit dem englischen Kürzel sind Flüchtige Organische Stoffe gemeint. Es handelt sich dabei also um einen Oberbegriff für chemische Substanzen, welche bei der Verwendung der Farben verdampfen. Dies wiederum begünstigt die Entstehung von bodennahem Ozon. Dieses aggressive Reizgas kann die Schleimhäute reizen und Bronchialstörungen auslösen. Bereits eine geringe Konzentration von bodennahem Ozon kann das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen beeinträchtigen. Das sind Gründe genug beim Farbenkauf auf natürliche oder wenigstens lösungsmittelfreie Farben zu achten. Auf jeden Fall sollte sich ein echtes Naturprodukt weder negativ auf die Umwelt noch auf den Verbraucher auswirken.

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[...] Als Pigmente kann man farbige Erd- und Mineralpigmente oder auch Kreide beziehungsweise Marmormehl verwenden. Und ganz gleich ob selbst hergestellt oder fertig gekauft, Naturfarben liegen derzeit stark im Trend. [...]