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Nachdem die letzten Erdbeeren geerntet wurden ist es bereits wieder an der Zeit ans nächste Gartenjahr zu denken. Denn welcher Hobbygärtner will schon in der nächsten Saison auf die saftig süßen Früchtchen verzichten? Daher heißt es: Jetzt Erdbeeren setzen! Am besten schließt man die Neupflanzungen bis spätestens zum 1. August ab, um sich dadurch einen reichen Ertrag im kommenden Jahr zu sichern.
Die neu gesetzten Erdbeerpflanzen können tiefreichende Wurzeln ausbilden und im Herbst noch zahlreiche Blütenstände für das nächste Jahr entwickeln. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass wenn die Pflanzen erst später gesetzt werden, dann ist ein Ertragsrückgang die Folge, weil diese sich kaum verzweigen und nur wenige Blütenstände ausbilden. Selbst durch eine Stickstoffdüngung kann die Anlage der Blütenstände nicht ausgeglichen werden. Der Erdbeerpflanze braucht nämlich gar keine Stickstoffgabe, ihr reicht nämlich der im Boden vorhandene Nährstoffvorrat.
Viruserkrankungen vorbeugen
Beeinträchtigt werden kann der Ertrag aber auch durch Viruskrankheiten, von denen Erdbeerpflanzen mitunter betroffen sind. Übertragen werden können solche Krankheiten insbesondere im Herbst durch die einzeln sitzenden Knotenhaar-Blattläuse. Anstatt die Erdbeeren aus den eigenen Beständen zu vermehren, sollte man auf anraten der Landwirtschaftskammer, Pflanzgut aus der Profi-Vermehrung für die Neuanlage nutzen.
Sortenvielfalt
Eine derzeit sehr gängige Erdbeersorte ist “Elsanta”. Für Freunde der roten Früchtchen, die am liebsten ganz früh ernten möchten eignet sich “Elvira”. Die “Korona” und “Polka” sind dunkel- und kleinfruchtig und gehören zu den mittelfrühen Sorten.

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