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Feinstaubfilter für Holzfeuerstätten

Foto: Fa. Schräder, Kamen

Foto: Fa. Schräder, Kamen

Gemäß der Bundesimmsionsschutzverordnung (BImSchV) darf der Feinstaub, welcher durch die Verbrennung von Biomasse wie Holzpellets und Hackschnitzel entsteht, die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht überschreiten. An einer dementsprechenden Lösung haben Wissenschaftler der Fachhochschule Gelsenkirchen gearbeitet. Entstanden ist der Feinstaubfilter “AL-Top”, der jetzt in Serie gehen wird.

Der Clou des neuen nachrüstbaren Feinbstaubfilters ist, dass er sich automatisch selbst reinigt. Geeignet ist “AL-Top” auch für kleine Anlagen, das heißt für Holzfeuerstätten mit Leistung ab 15 Kilowatt bis 150 Kilowatt. Somit können auch Einfamilienhäuser ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten, denn bisher gab es solche Filter nur für große Holzfeuerstätten. Die Patentvermarktungsgesellschaft PROvendis hat für die Fachhochschule Gelsenkirchen mit Schräder-Abgastechnologie einen Lizenzvertrag ausgehandelt. Nun kann der Feinstaubfilter Serienmäßig produziert werden.

Weitere Pluspunkte sammelt der nass reinigende Elektrofilter durch seinen niedrigen Strom- und Wasserverbrauch sowie durch einen hohen Automatisierungsgrad. Daraus ergibt sich bei geringem Wartungsaufwand eine hohe Reinigungsleistung. Mittels einer speziellen Druckmessung kann die Filterverschmutzung erfasst werden. Sobald ein bestimmter Schwellenwert erreicht ist, reinigt sich der Filter mit Sprühwasser von alleine. Eine manuelle Reinigung und Entsorgung des Staubs kann man sich somit ersparen. Aber auch die Sicherheit möchte “AL-Top” gewährleisten. Wenn während des Betriebs Störungen auftreten, dann schaltet sich die Kesselanlage über ein Störsignal aus. So können Gefahren durch Abgasrückstau oder Austritt vermieden werden.

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