
Foto: Institut Feuerverzinken
Als Element zur Gestaltung von Fassaden gewinnt feuerverzinkter Stahl derzeit zunehmend an Bedeutung. Das Material überzeugt durch seine aus dem Stahl- und Metallbau bekannten und bewährten Stärken. Hierbei ist in erster Linie die Langlebigkeit zu nennen. So wird etwa ein wartungsfreier Korrosionsschutz von 50 Jahren und mehr gewährleistet. Zu den weiteren vorteilhaften Eigenschaften gehören unter anderem auch die Robustheit gegen mechanische Belastungen, Nicht-Brennbarkeit und Vandalismussicherheit. Gleichzeitig machen sich auch die lebendig wirkenden metallischen Oberflächen im Fassadenbereich optisch sehr gut.
Feuerverzinkte Stahlfassaden zeigen sich in unterschiedlichsten Varianten. Neben Fassadenblechen kommen auch Gitterroste, Lamellenfassaden sowie auch individuelle computergenerierte Individuallösungen zum Einsatz. Wie wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen haben, ist die Feuerverzinkung auch hinsichtlich der Aspekte bezüglich Nachhaltigkeit eine hervorragende Wahl.
Durchsichtig
Mit einer feuerverzinkten Gitterrostfassade lassen sich Gebäude etwa vor Vandalismusangriffen schützen. Überhaupt sorgt diese Form für eine transparente Geschlossenheit.
Glatt
Ganz anders hingeben wirken Gebäudefronten, die mit feuerverzinkten Fassadenplatten versehen werden. Im Hinblick auf die schwankender Zinkpreise stellen sie eine gute wirtschaftliche Alternative zur Zinkblechfassade dar. Sie lassen sich wegen der verfügbaren Plattengrößen auch großflächiger einsetzen. Diese glatten Gebäudefronten wirken lebhaft und sind gleichzeitig sehr robust. Feuerverzinkte Stahlplatten harmonieren ideal mit Sandsteinplatten, mineralischem Putz sowie Holzwerkstoffplatten. Am besten führt man sie als hinterlüftetes System mit Mineralwolldämmung aus.
Lamellen
Die Architektur im Büro- und Wohnungsbau zeichnet sich in der letzen Zeit immer mehr durch ‚ größere Fensterflächen aus. Das Ziel ist es sonnendurchflutete Räume zu schaffen. Diese bringen allerdings auch Probleme gewisse mit sich. Deshalb sollte eine Lösung zum Sicht-, Sonnen-, Blick- und Blendschutz mit integriert werden. ‚ Möglich ist so etwas mit flexiblen und mobilen Lamellenfassadensystemen. Sie werden einfach vor der Glasfassade angebracht und lassen sich je nach Jahres- und Tageszeit passend ausrichten. Dies kann beispielsweise genauso wie bei französischen Klappläden über eine einfache Schubstangenmechanik manuell erfolgen. Alternativ kann man dies aber auch automatisch regeln. Dank einer horizontaler Reihung und vertikaler Drehung sind sowohl Transparenz als auch gleichzeitig Geschlossenheit möglich.
Individuallösungen
Neue Möglichkeiten im Fassadenbau lassen sich mittels 3D-Modellierungs-Software ganz einfach realisieren. Über solche Programme können Entwürfe in moderne Stahlverarbeitungsmaschinen transferiert werden. Nach den Vorgaben des Computers werden dann die Bauteile gefertigt. Diese Vorgehensweise nennt sich “File-to-factory”.
Weiterführende Informationen zur Thematik Feuerverzinken stehen bereit unter: www.feuerverzinken.com.

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